Der Vollmond ist „geladen“


Bild: Wikimedia Commons/Oliver Stein (CC-BY-SA 3.0)
Elektrisierender Effekt: Wenn der Vollmond am Himmel steht, ist der Erdtrabant besonders stark geladen. Denn dann ist seine extrem dünne Gashülle ionisiert und es entsteht ein Plasma, wie Daten von Raumsonden nun belegen. Der Grund dafür: Zieht der Mond hinter der Erde vorbei, kann das Sonnenlicht seine Gasteilchen ionisieren, gleichzeitig aber ist der Erdtrabant vor dem starken Sonnenwind geschützt, wie die Forscher erklären.

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Der Mond erscheint auf den ersten Blick nicht sonderlich dynamisch: Im Gegensatz zur Erde besitzt er weder ein Magnetfeld, noch eine dichte Atmosphäre. Nur eine extrem dünne Exosphäre aus winzigen Spuren von Edelgasen und Wasserstoff umgibt den Erdtrabanten. Dadurch können Meteoriten, aber auch die geladenen Teilchen des Sonnenwinds nahezu ungehindert auf seine Oberfläche treffen. Im Regolith einiger Krater kann es dadurch sogar zu kurzzeitigen elektrische Entladungen kommen.

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