AfD-Ausschluss: Bedford-Strohm begrüßt Beschluss des Kirchentags


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat den Beschluss des Kirchentags begrüßt, wonach AfD-Repräsentanten nicht auf Podien zugelassen werden sollen.

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„Ich unterstütze das ausdrücklich“, sagte der bayerische Landesbischof am Freitag in Berlin. In der Deckung der AfD würden rechtsradikale Thesen vertreten. Rechtsradikale Auffassungen gebe es auch in den Spitzenpositionen der Partei. Einer solchen Partei ein öffentliches Forum zu geben, sei unangemessen, sagte Bedford-Strohm.

Das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags hatte in der vergangenen Woche beschlossen, Vertreter der AfD nicht zur Mitwirkung auf Podien und zu Diskussionsveranstaltungen der anstehenden Großveranstaltung im kommenden Jahr in Dortmund einzuladen. Der Kirchentag ist eine Organisation evangelischer Laien und macht seine Regeln daher auch weitgehend unabhängig von der EKD.

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