Erdogan eröffnet Ditib-Zentralmoschee in Köln – weniger Gegenwind


Bild: Magazin „The Economist“
Die Eröffnungsfeier der Ditib-Großmoschee in Köln hat mit dem Eintreffen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan begonnen. Unterdessen gingen für und gegen Erdogan Tausende Menschen auf die Straße – allerdings weniger als erwartet.

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Mit einer kurzen Ansprache hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Ditib-Zentralmoschee in Köln offiziell eröffnet. Die etwa einstündige Zeremonie fand am Samstagnachmittag unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Viertel rund um die Moschee war großräumig abgesperrt; etwa 3.000 Polizisten waren im Einsatz. Besondere Vorfälle habe es bisher keine gegeben, hieß es.

Erdogan: „Werk des Stolzes“

In seiner Rede bezeichnete Erdogan die Eröffnung als historischen Moment. Die Moschee sei ein „Werk des Stolzes“, das allen Menschen offen stehen solle. Die türkische Gemeinde zeige mit diesem Bau, dass sie zu Deutschland dazugehöre. Er hoffe, so Erdogan, dass ähnliche Bauwerke auch andernorts entstünden.

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