Kirchenasyl: Kirche versucht, Sudanesen zurückzuführen


Bild: SWR Aktuell
Die evangelische Kirche im Rheinland versucht, das Kirchenasyl für sieben Sudanesen im Rhein-Hunsrück-Kreis zu beenden. Man arbeite daran, die Männer nach Italien zu bringen, heißt es in einem Brief an Landrat Bröhr.

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Das Schriftstück vom Freitag kommt wenige Tage, bevor der Rhein-Hunsrück-Kreis die Abschiebung der Sudanesen nach Italien vorbereiten könnte. Jetzt bittet die Kirche um zwei Wochen Aufschub, um die Überstellung der Sudanesen nach Italien organisieren zu können. Dort sollen sie von einer protestantischen Kirchengemeinde betreut werden.

Sudanesen in Italien erstmals auf EU-Boden

In einer ersten Reaktion sagte Landrat Marlon Bröhr (CDU) dem SWR, er freue sich über die Kooperationsbereitschaft der Kirche. Die Kirchenasylfälle im Hunsrück waren landesweit bekannt geworden, weil Bröhr Strafanzeige gestellt hatte.

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