Milchstraße: Rasend schnell ums Schwarze Loch

Astronomen haben Gas beobachtet, das dicht am Ereignishorizont des zentralen Schwarzen Lochs der Milchstraße kreist. © ESO/Gravity Consortium/ L. Calçada
Nah am Ereignishorizont: Astronomen haben erstmals leuchtende Gasklumpen beobachtet, die das zentrale Schwarze Loch der Milchstraße gefährlich nah umkreisen. Die aufgeheizte Materie rast nahe der innersten gerade noch stabilen Bahn um Sagittarius A* – und verrät damit, wie groß der Bereich um den Ereignishorizont ist und wo genau er liegt. Gleichzeitig bestätigen die Beobachtungen, dass Sagittarius A* tatsächlich ein massereiches Schwarzes Loch ist, wie die Forscher berichten.

scinexx

Im Herzen unserer Milchstraße sitzt ein unsichtbarer Schwerkraftgigant: Sagittarius A* umfasst rund 4,2 Millionen Sonnenmassen und beeinflusst durch seine Gravitationswirkung die Bahnen von Sternen und Gas im Galaxienzentrum. Auch durch Strahlenausbrüche, ungewöhnliche Magnetfelder und Teilchenströme verrät das Schwarze Loch seine Natur. Doch wo genau der Ereignishorizont dieses massereichen Schwarzen Lochs liegt, war bisher unklar.

weiterlesen

„Maria, Tochter des Abdullah“: Katholiken empört über TV-Serie

In Pakistan sind Christen eine Minderheit, die diskriminiert und verfolgt wird. Auch in Fernsehserien wird das deutlich: So kritisieren Katholiken eine neue TV-Produktion scharf, da sie das Christentum lächerlich mache. Doch der Sender glaubt an ein Missverständnis.

katholisch.de

Die Diskriminierung von Christen in Pakistan reißt nicht ab: Derzeit steht eine Fernsehserie in der Kritik, die von Katholiken als antichristlich bezeichnet wird. Die TV-Produktion mit dem Titel „Maria, Tochter des Abdullah“ des privaten Senders Geo TV „verletze offen die Gefühle der christlichen Glaubensgemeinschaft in Pakistan“, sagte Pater Qaisar Feroz, wie der kirchliche Nachrichtendienst „Fides“ am Montag mitteilte.

weiterlesen

Papstbesuch in Irland hinterlässt riesigen Schuldenberg

Bild: Twitter, sreenshot: bb
Irische Pfarren müssen bereits die fünfte Kollekte durchführen, da noch immer 4 Millionen Euro an Schulden zu zahlen sind – Irische Medien: Mit nur ca. 150.000 Menschen bei Abschlussmesse war der Papstbesuch ein Flop, man hatte 300.000 mehr erwartet.

kath.net

In Irland wird im November in den Pfarren bereits zum 5. Mal eine Spendensammlung abgehalten, um die hohen Schulden, die durch die Papstreise im August entstanden sind, abzuzahlen. Demnach sind von den 20 Millionen Euro Gesamtkosten noch immer 4 Millionen Euro Schulden aufzubringen. Irische Medien haben diese Wochen die Besucherzahlen als Flop bezeichnet.

weiterlesen

Neandertaler hatten starke Lungen

Diese Aufnahme aus der 3D-Rekonstruktion zeigt, wie beim Neandertaler die Rippen mit der Wirbelsäule verknüpft waren. © Gomez-Olivencia et al.
Thorax im Blick: Forscher haben rekonstruiert, wie der Brustkorb der Neandertaler ausgesehen haben könnte. Ihre Modellierung auf Basis von Knochenfunden zeigt: Der Thorax unserer Steinzeit-Cousins war im unteren Bereich deutlich breiter als bei modernen Menschen. Demnach verließen sich die Frühmenschen beim Atmen wahrscheinlich auf ein besonders großes Zwerchfell – und hatten womöglich eine größere Lungenkapazität als wir.

scinexx

Als die ersten modernen Menschen in Europa auftauchten, lebten die Neandertaler dort schon seit über hunderttausend Jahren. Diese Steinzeit-Cousins des Homo sapiens waren mitnichten primitive Höhlenmenschen – das ist längst bekannt. Dank etlicher Funde können wir uns inzwischen ein ziemlich genaues Bild über den Alltag, aber auch das Aussehen unserer Vettern machen. Trotzdem liegen viele Details noch immer im Dunkeln.

weiterlesen

Mysteriöser Knochenfund in Vatikan-Gebäude

Ermittler prüfen, ob es sich um die Leiche der vor 35 Jahren verschwundenen Emanuela Orlandi handelt

derStandard.at

Die vatikanischen Justizbehörden und die römische Staatsanwaltschaft ermitteln gemeinsam um menschliche Knochen, die in einem Gebäude in Vatikan-Besitz in Rom gefunden wurden. Geprüft wird, ob es sich bei den Gebeinen um jene der 1983 verschwundenen Vatikan-Bürgerin Emanuela Orlandi handelt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Dienstagabend.

Geprüft werden vor allem der Schädel und die Zähne, um festzustellen, ob es sich um die Reste der im Alter von 15 Jahren verschwundene Orlandi handelt. Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Noch unklar ist, in welchem Gebäude außerhalb des Vatikans die Reste gefunden wurden.

weiterlesen

Die Rückkehr der Vergangenheit

Bild: Pueblo sin Fronteras/TP
Mit den Flüchtlingskarawanen sehen sich die Vereinigten Staaten mit den Spätfolgen ihrer „schmutzigen Kriege“ in Mittelamerika konfrontiert

Tomasz Konicz | TELEPOLIS

Die Flüchtlingskarawanen aus Mittelamerika, die derzeit durch Mexiko nordwärts Richtung USA ziehen, sind längst zu einem heißen Wahlkampfthema in den USA geworden. Präsident Trump hat die mehrere tausend Menschen umfassenden Flüchtlingstrecks mehrfach scharf verbal angegriffen. Der von schwindenden Popularitätswerten geplagte Präsident forderte die Demokraten und den Kongress auf, der Errichtung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko zuzustimmen. Zugleich drohte er dem südlichen Nachbarstaat der USA, das Freihandelsabkommen Nafta auszusetzen, solange dessen Polizeikräfte die Karawanen nicht aufhielten.

Keine zwei Wochen vor den Wahlen zum US-Kongress würden die Republikaner angesichts dieser medienwirksamen Flüchtlingsaktionen wieder verstärkt das Thema Migration auf die politische Tagesordnung setzen, konstatierte etwa die New York Times. Der Urnengang drohe, die Republikaner aus dem „Repräsentantenhaus zu fegen“, sodass sie jegliche Hoffnung auf eine „konservative Migrationsreform“ aufgeben müssten. Angeführt von Donald Trump, der seine harten, populistischen Attacken gegen Flüchtlinge intensivierte, ginge die Partei deswegen verstärkt dazu über, Migranten in einem finsteren Licht zu porträtieren, um ihre Wählerbasis zu mobilisieren (Trump will Honduras, El Salvador und Guatemala zu Gefängnissen machen).

Inzwischen macht auch der rechtsextreme Teil der Wählerbasis Trumps mobil – im wahrsten Sinne des Wortes. Mitglieder rechter US-Milizen haben bereits angekündigt, in Eigenregie an der Grenze bewaffnet auf Patrouille zu gehen, um die Flüchtlinge am Grenzübertritt zu hindern. Hierzu sammeln rechte Netzwerke bereits Geld für Waffen, schusssichere Westen und Verpflegung, die den selbsternannten Milizionären an der Grenze zur Verfügung gestellt würden.

weiterlesen

Sexueller Missbrauch soll in Spanien nicht mehr verjähren

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Sexueller Missbrauch soll in Spanien künftig nicht mehr verjähren. Eine entsprechende Reform des Sexualstrafrechts gab Vizeregierungschefin Carmen Calvo nach einem Besuch im Vatikan bekannt, wie die Tageszeitung „El País“ am Dienstag berichtete. Die Politikerin habe die Änderung am Vortag in Rom mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin abgesprochen.

evangelisch.de

Derzeit besteht in Spanien für Sexualdelikte je nach Schwere der Tat eine Verjährungsfrist von fünf bis 15 Jahren. Bei minderjährigen Opfern beginnt die Frist, sobald diese das 18. Lebensalter erreichen. Der Nichtregierungsorganisation Save the Children zufolge sprechen viele Opfer jedoch erst nach Ablauf der Verjährungsfrist über ihre Erfahrungen.

weiterlesen

Theologe: Evangelische Kirche in der „Gutenberg-Falle“

Ein Wagen, der Martin Luther beim zerreissen der Ablassbriefe zeigt, rollt am 27.02.2017 in Mainz (Rheinland-Pfalz) beim Rosenmontagszug. Foto: Andreas Arnold/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++ | Verwendung weltweit Foto: Andreas Arnold (dpa)
Der protestantische Theologe Ingolf Ulrich Dalferth sieht die evangelische Kirche und Theologie in der „Gutenberg-Falle“.

Die Tagespost

„Das Problem ist, dass der Protestantismus im Streit mit dem Katholizismus darüber, was die letzte Instanz in Lehrfragen ist, die Bibel als Buch mit dem Wort Gottes gleichgesetzt hat“, sagte der an der Claremont Graduate University in Kalifornien lehrende Religionsphilosoph der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag).

Fixierung auf die Bibel entspricht nicht dem Christentum

Diese Fixierung auf das Buch entspreche aber nicht dem Christentum, sagte Dalferth. Die Bibel sei lediglich das Mittel, um die frohe Botschaft zur Sprache zu bringen. Das Christentum sei nicht um ein Buch herum aufgebaut, sondern um die direkte Kommunikation des Evangeliums. „Jesus war kein Autor.“ Auch Martin Luther sei es darum gegangen, mit Hilfe der biblischen Texte Gottes Wort zu verstehen.

weiterlesen

Umfrage: Mehrheit für Verzicht der Kirchen auf Staatsleistungen

Bild: tilly
Nach einer repräsentativen Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa-Consulere sind die meisten Deutschen dafür, dass die Kirchen auf die historisch entstandenen Staatsleistungen verzichten. 59 Prozent befürworten das.

DOMRADIO.DE

Das berichtet die in Weimar erscheinende mitteldeutsche Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“ (Sonntag) unter Berufung auf das Meinungsforschungsinstitut. Danach findet die Verzichtsforderung unter Konfessionslosen mit 72 Prozent die höchste Zustimmung. An zweiter Stelle folgen die katholischen Kirchenmitglieder mit 58 Prozent, unter den landeskirchlichen Protestanten sind es 53 Prozent. An vierter Stelle stehen mit 46 Prozent die Mitglieder freikirchlicher Gemeinden, die keinerlei Staatsleistungen empfangen.

Die beiden großen Kirchen erhalten im laufenden Jahr voraussichtlich rund 520 Millionen Euro an sogenannten Staatsleistungen. Dabei handelt es sich um Zuwendungen für Erfüllung kirchlicher Aufgaben und Deckung des kirchlichen Bedarfs, die bereits vor Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung von 1919 gezahlt wurden. Die Ansprüche reichen teilweise bis in die Zeit der Reformation zurück.

weiterlesen

Neue, die Ozonschicht zerstörende FCKW-Emissionen kommen aus China

2015 hat das Ozonloch wieder die die größte Ausdehnung seit dem Rekordjahr 2006 angenommen, ist aber dann erheblich geschrumpft. Dafür wurde 2017 eine bislang unerklärte Abnahme der Ozon-Konzentartion in der unteren Stratossphäre beobachtet. Bild: Nasa
Eine Studie bestätigt den Verdacht, dass seit 2013 trotz des Verbots in Ostchina Trichlorfluormethan emittiert wird und damit die Reduzierung von FCKW zum Schutz der Ozonschicht verlangsamt

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Im Mai 2018 veröffentlichten Wissenschaftler in der Zeitschrift Nature einen Artikel, nach dem es ab 2012 wieder vermehrt Trichlorfluormethan (CFC-11), ein Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW), der als Kältemittel benutzt wird, in die Atmosphäre gelangt. Wie alle FCKW baut es die Ozonschicht in der Atmosphäre ab, CFC-11 war eines der FCKWs, die am stärksten dafür verantwortlich waren und noch immer. Deshalb ist nach dem Montreal-Protokoll (1989) und der London Konferenz (1990) seine Herstellung zum Schutz der Ozonschicht verboten.

Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass zwischen 2000 und 2012 die CFC-11-Konzentration in der Atmosphäre zurückgegangen ist, weil es weiterhin von alten Gebäuden mit Dämmmaterial abgegeben wird, aber dass sich seit 2013 der Rückgang um 50 Prozent verlangsamt habe, vor allem in der Nordhalbkugel. Es müsse sich um eine neue Emissionsquelle handeln, d.h. jemand verletzt das ansonsten bislang erfolgreichste Umweltabkommen zum Schutz der Ozonschicht.

Bald ergaben sich Hinweise, dass die Emissionen von China kommen könnten. Nach Recherchen der New York Times sollen chinesische Fabriken weiterhin CFC-11 herstellen und zum Dämmen von Gebäuden und Kühlschränken verwenden. Nach Auskunft von chinesischen Händlern und Experten haben kleinere Firmen das billigere CFC-11 trotz des Verbots auch in China weiter verwendet. Das geht auch aus Berichten chinesischer Umweltbehörden hervor. Das Verbot wurde mithin nicht wirklich kontrolliert und durchgesetzt.

weiterlesen

Kakaogenuss schon vor 5.300 Jahren

Kakaobohnen und Kakaopulver: Die Domestikation des Kakaobaums verdanken wir offenbar einer Kultur im Amazonasgebiet. © Yelena Yemchuk/ iStock
Überraschender Fund: Archäologen haben die ältesten Belege für die Zubereitung von Kakao in der Neuen Welt entdeckt. Demnach wurde der Trinkkakao nicht in Mittelamerika erfunden, sondern viel weiter südlich – im Amazonagebiet. Das belegen Rückstände von Kakao in 5.300 Jahre alten Tongefäßen aus dem Südosten Ecuadors. Schon 1.500 Jahre vor den Kulturen Mittelamerikas haben demnach die Menschen dort die Kakaopflanze domestiziert und ihre Samen als Getränk zubereitet, wie die Forscher berichten.

scinexx

Schon die Maya und Azteken wussten Kakao und Schokolade zu schätzen: In den präkolumbianischen Kulturen Mittelamerikas war das Gebräu aus den Samen des Kakaobaums Theobroma cacao ein Trank der Götter und der Eliten. Der Trinkkakao wurde in Ritualen und bei Festen konsumiert und in speziellen Trinkbechern kredenzt, wie archäologische Funde belegen. Abbildungen zeugen zudem davon, dass Kakaosamen gehandelt und als Währung bei Tributzahlungen eingesetzt wurden.

weiterlesen

Wie Kirche und Kreml in Russland zusammenspannen

Kreml und Kirche auf dem Solovetsky-Archipel. Bild: SRF
Es war das Jahr 1952, als Maria Putina ihren Sohn in eine Leningrader Kirche trug, um ihn taufen zu lassen. Im Geheimen musste das alles geschehen. In der Sowjetunion war Atheismus staatlich verordnet. Gläubige wurden verfolgt.

David Nauer | SRF

Putina und ihr Söhnchen kamen allerdings ungeschoren davon. Der diensthabende Pope Michail taufte den Neugeborenen auf den Namen Wladimir. Wladimir Putin sollte später russischer Präsident werden – und seine Herrschaft ein wahrer Segen für die russisch-orthodoxe Kirche. Diese Kirche hat ihren Einfluss auf Gesellschaft und Staat in den letzten Jahren massiv ausbauen können.

Nicht nur werden im ganzen Land Gotteshäuser saniert oder gleich neu gebaut. Der Klerus besitzt auch umfangreiche Ländereien, betreibt zahlreiche Geschäfte und geniesst umfangreiche Steuerprivilegien. Auch politisch reden die Männer in den schwarzen Roben mehr und mehr mit.

weiterlesen

Verurteilter muss nicht mit Entlassung rechnen – er darf Priester bleiben

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Der wegen Betrugs verurteilte Priester des Erzbistums Freiburg darf wahrscheinlich weiterhin im Klerikerstand bleiben. Der Priester war am Montag vom Landgericht Mannheim zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

DOMRADIO.DE

Das Kirchenrecht sehe bei den dem Geistlichen vorgeworfenen Taten eher Geldbußen oder Gehaltskürzungen vor, sagte der Freiburger Kirchenrichter Thorsten Weil am Dienstag auf Anfrage. Dem früheren leitenden Geistlichen werden im kirchlichen Prozess der Missbrauch übertragener Aufgaben sowie eine Tätigkeit als Unternehmensberater ohne Erlaubnis des Erzbistums vorgeworfen.

Die Kirche habe zugleich weiterhin eine Fürsorgepflicht. An welcher Position der Priester nach Verbüßen seiner Haftstrafe arbeiten könne, werde später entschieden, so Weil.

weiterlesen

Drastisches Artensterben seit 1970 – 60 Prozent weniger Wirbeltiere

Bild: tagesschau.de
Die Zahlen des WWF sind dramatisch: Im Vergleich zu 1970 leben 60 Prozent weniger Wirbeltiere auf der Welt. Ungeachtet dessen lockert China sein Handelsverbot für Tiger- und Nashornprodukte.

tagesschau.de

Ob Nashörner, Tiger, Elefanten oder Leoparden – sie alle sind vom Aussterben bedroht. Die Zahl der weltweit lebenden Wirbeltiere ist laut einem Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in den vergangenen Jahrzehnten drastisch geschrumpft. Zwischen 1970 und 2014 sei die Zahl der in Wildnis lebenden Wirbeltiere durch menschliche Aktivitäten um 60 Prozent zurückgegangen, heißt es im WWF-Weltzustandsbericht 2018. Die Schuld trage der Mensch, denn durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte verlieren die Tiere ihren Lebensraum.

weiterlesen

Erzbistum Köln meldet vier mutmaßliche Missbrauchstäter

Bild: © wlad074/Fotolia.com
Gegen die Priester wurden bereits Sanktionen ausgesprochen und kirchenrechtliche Verfahren eingeleitet. Aufgrund neuer Erkenntnisse hat das Erzbistum Köln jetzt jedoch auch die zuständigen Staatsanwaltschaften informiert.

katholisch.de

Das Erzbistum Köln hat vier mutmaßliche Fälle sexuellen Missbrauchs gemeldet. Die Staatsanwaltschaften Bonn, Düsseldorf und Koblenz seien informiert worden, teilte das Erzbistum am Montag mit. Es gehe um Vorkommnisse aus den 1970er und 1980er Jahren. Die jetzt erfolgten Meldungen basierten sowohl auf neuen Informationen von Betroffenen als auch auf Erkenntnissen der internen Akten-Aufarbeitung, die im Zuge der deutschlandweiten Studie zum sexuellen Missbrauch in der Kirche stattgefunden habe.

weiterlesen

Allgäu: Gewaltiger Felssturz droht

Spalt in der Gipfelwand: der Hochvogel im Oberallgäu © 3D RealityMaps GmbH
Akute Gefahr: In den Allgäuer Alpen kündigt sich ein gewaltiger Felssturz an. Am Gipfel des 2.592 Meter hohen Hochvogels klafft ein bereits 40 Meter langer und drei Meter breiter Riss – und er wächst täglich weiter. Forscher warnen vor einem bevorstehenden Abbruch der Gipfelwand und überwachen die Lage mittels Sensoren und Drohnen. Sollte es zum Felssturz kommen, könnten 260.000 Kubikmeter Gestein zu Tal stürzen.

scinexx

Gebirge wie die Alpen gehören zu den Regionen, die sich im Zuge des Klimawandels besonders stark verändern. Die steigenden Temperaturen lassen nicht nur den Schneefall weniger werden und die Gipfelgletscher schmelzen. Auch der normalerweise in hohen Lagen vorherrschende Permafrost schwindet – mit teilweise verheerenden Folgen. Denn das Auftauen des gefrorenen Bodens nimmt vielen Berghängen die Stabilität, als Folge drohen vermehrt Erdrutsche und Felsstürze.

weiterlesen

Erdogan, der «neue Saladin»

Die Ankündigung der Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem hat im Dezember 2017 auch viele Türken auf die Strasse getrieben. In Istanbul protestieren sie mit der türkischen und der Palästinenserflagge. (Bild: Osman Orsal / Reuters)
Die Al-Kuds-Kampagne der Türkei ist ein weiterer Beleg für deren fortschreitenden Wandel hin zum Islamismus. Der Schulterschluss mit Hamas-Ideologen, die Selbstmordattentate befürworten, gehört dazu.

Joseph Croitoru | Neue Zürcher Zeitung

Dass die türkische AKP-Regierung den Islamismus zunehmend zu ihrer Leitideologie erhebt, offenbart besonders auch ihre energisch betriebene Kampagne zum Schutz des islamischen Ostjerusalem. Sie steht im Zeichen des Neoosmanismus der Regierung Erdogan, die osmanische Baudenkmäler in Ostjerusalem wie auch im israelischen Kernland als türkisches Erbe betrachtet, weshalb staatsnahe türkische Stiftungen sich dort immer intensiver engagieren. Damit einher geht der stetige Ausbau der türkischen Beziehungen zu führenden arabischen Islamisten, die den Muslimbrüdern nahestehen und sich auch aus den Reihen der palästinensischen Hamas rekrutieren.

weiterlesen

Schulbuch propagiert Sex-Verbot für Teenager

«Wir Powergirls» (Das schlaue Mädchenbuch) …(Bild: Printscreen Orell Füssli)
«Selbstbefriedigung führt zu Abhängigkeit, bei Pornografie werden Menschen ausgebeutet»: Dies steht in einem Lehrmittel zur Sexualkunde. Fachleute sind alarmiert.

20min.ch

«Wir Powergirls» (das schlaue Mädchenbuch) und «Rakete startklar» (Wie aus Jungs echte Kerle werden): So heissen die neuen Lehrmittel zur Sexualkunde für 10- bis 13-Jährige von der Stiftung Zukunft CH. Mit 4000 Briefen wurden sie in der Deutschschweiz beworben. Gemäss der Stiftung haben sie 300 Schulen bisher bestellt.

Auf den ersten Blick ist das Schulbuch laut dem «Tages-Anzeiger» nach methodisch geltenden Standards aufgebaut und enthält niedliche Zeichnungen. Trotzdem ist der nationale Dachverband Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH) besorgt.

weiterlesen

Die Werkstätten der Päpste

Mit modernsten Methoden restaurieren die päpstlichen Werkstätten unzählige Kunstwerke (Udo Bernhart / dpa)
Wie viele Kunstwerke und wertvolle historische Dokumente der Vatikan besitzt, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt. Schätzungen gehen von mehr als 100.000 Objekten aus. Ein ganzes Heer von Restauratoren sorgt dafür, dass diese Kunstschätze erhalten bleiben.

Von Thomas Migge | Deutschlandfunk

„Wir Restauratoren hier in diesem Laboratorium sind nicht nur verantwortlich für die vielen Gemälde der vatikanischen Pinakothek. Wir kümmern uns auch um alle anderen Gemälde, die sich im Besitz des Heiligen Stuhls befinden.“

Maria Ludmila Pustka ist Chefrestauratorin des vatikanischen Laboratoriums für die Pflege und den Erhalt von Gemälden. Eine Herkulesaufgabe – denn in Pustkas Aufgabenbereich fallen schätzungsweise über 6000 Gemälde, die in Museen, Kirchen und anderen Gebäuden des Heiligen Stuhls aufbewahrt werden.

weiterlesen

Why Doesn’t Ancient Fiction Talk About Feelings?

Image: NAUTILUS
Literature’s evolution has reflected and spurred the growing complexity of society.

By Julie Sedivy | NAUTILUS

Reading medieval literature, it’s hard not to be impressed with how much the characters get done—as when we read about King Harold doing battle in one of the Sagas of the Icelanders, written in about 1230. The first sentence bristles with purposeful action: “King Harold proclaimed a general levy, and gathered a fleet, summoning his forces far and wide through the land.” By the end of the third paragraph, the king has launched his fleet against a rebel army, fought numerous battles involving “much slaughter in either host,” bound up the wounds of his men, dispensed rewards to the loyal, and “was supreme over all Norway.” What the saga doesn’t tell us is how Harold felt about any of this, whether his drive to conquer was fueled by a tyrannical father’s barely concealed contempt, or whether his legacy ultimately surpassed or fell short of his deepest hopes.

read more