Geweihte Jungfrauen: „Meine Lebensform ist ein Statement“


Bild: © KNA/CNS Photo/Joel Breidenbach
Nicht nur Priester und Ordensleute geloben aus religiösen Gründen ein Leben in Keuschheit – auch „geweihte Jungfrauen“ machen das. Rosmarie Schärer ist eine von ihnen. Weshalb sie sich dafür entschieden hat und wie diese Lebensform konkret aussieht.

Von Regula Pfeifer | katholisch.de

Rosmarie Schärer sieht ganz normal aus: eine Frau mit halblangen braunen Haaren, mittlerer Statur und freundlichem Gesichtsausdruck. Und doch ist etwas besonders an ihr. Die Schweizerin ist eine „geweihte Jungfrau“ – eine Frau also, die sich in den Dienst Gottes gestellt und dabei Jungfräulichkeit gelobt hat. Frauen wie sie gibt es weltweit nur etwa 5.000, davon um die 200 in Deutschland. Der Vatikan hat kürzlich ein erstes Dokument zu dieser Lebensform veröffentlicht.

„Eine geweihte Jungfrau zu sein, bedeutet für mich nicht primär ein Verzicht auf die Ehe“, erklärt die 48-Jährige. „Vielmehr ist meine Art zu leben – also aus der Liebe zu Gott heraus – ein Gewinn für mich“. Rosmarie Schärer trägt einen goldenen Ring. Der sei das Zeichen für ihre Vermählung mit Jesus. „Ich bin eine Braut Christi“, sagt Schärer. Das verstünden viele Leute nicht. Den Ring trägt sie seit ihrer Weihe.

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2 Comments

  1. Am Textanfang heißt es: „Rosemarie S. sieht ganz normal aus.“ Mag sein, sorry, das war´s dann aber auch wohl.

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