Vatikan: Welt muss Christen in Nahost besser schützen – Gott ist das egal


Der Vatikan hat mehr Schutz für Christen im Nahen Osten gefordert. „Die internationale Gemeinschaft hat bei dieser Aufgabe versagt“, sagte der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Gallagher, bei der UN-Vollversammlung.

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Die seit Jahren auftretende Gewalt durch extremistische Muslime und die staatliche Diskriminierung gegen Christen seien keine religiöse Angelegenheit, so der Geistliche. Vielmehr gehe es um grundlegende Menschenrechte.

Staaten müssten Bürger schützen

Die „abscheulichen Verbrechen“ gegen Christen verlangten nicht nur eine Antwort von Christen und anderen Gläubigen, so Gallagher. Auch staatliche Autoritäten seien gefordert. Deren erste Pflicht sei es, alle Bürger ihres Landes zu schützen, ungeachtet von Religion und Volkszugehörigkeit. Besonders gelte dies für Minderheiten, die nicht nur bedroht seien durch Gewaltakte von Teilen der Mehrheit.

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