Ein WLAN für das Übersinnliche



Bild: Florian Aigner

 

„Morphische Felder“ werden gerne verwendet, um esoterische Behauptungen zu untermauern. Naturwissenschaftlich gesehen gibt es sie nicht, interessant sind sie aber trotzdem.

 

Von Florian Aignerfuturezone

 

Es ist ein Wunder: Das Handy klingelt, und ich fühle sofort, wer mich da anruft. Mühsam krame ich das Ding aus der Tasche und stelle fest: Mein Gefühl war richtig. Meistens jedenfalls. Oder manchmal. Es ist zumindest ganz ehrlich schon mindestens ein paarmal vorgekommen, dass ich richtig lag.

Wie lässt sich so etwas erklären? Durch einen sechsten Sinn, über den wir telepathisch miteinander kommunizieren können? Diese These vertritt Rupert Sheldrake, ein Parawissenschaftler und Bestsellerautor. Er behauptet, das Universum sei durchzogen von geheimnisvollen „morphischen Feldern“, einer Art kosmischem WLAN für das Außersinnliche.

Wissenschaftlich bestätigt konnten diese Felder nie werden. Das ist ein Glück, sonst müssen wir für das Empfangen morphischer Felder vielleicht noch Rundfunkgebühr bezahlen. In der Esoterik-Szene gehört Rupert Sheldrake heute trotzdem nach wie vor zu den ganz Großen.

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