„Revolution Chemnitz“ – ein Netzwerk?


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Die mutmaßlichen Rechtsterroristen von Chemnitz hatten offenbar einen Anschlag am 3. Oktober geplant – auf Ausländer und politisch Andersdenkende. Die Ermittler suchen nun nach möglichen Hintermännern.

Von Klaus Hempel | tagesschau.de

Heimlich haben die Ermittler in den vergangenen Wochen die Kommunikation der Beschuldigten mitverfolgt und ausgewertet. So wurde schnell klar, was die mutmaßlichen Rechtsterroristen im Schilde führten: einen Angriff auf Ausländer und politisch Andersdenkende, symbolträchtig verübt am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit.

Die Vorbereitungen zum Anschlag liefen bereits, so die Pressesprecherin der Bundesanwaltschaft Frauke Köhler: „Die Kommunikation belegt, dass sich die Beschuldigten bereits intensiv darum bemüht haben, sich Schusswaffen zu besorgen. Was sie im Einzelnen für den 3. Oktober beabsichtigt haben, wissen wir derzeit noch nicht. Das ist etwas, was noch im Rahmen der weiteren Ermittlungen von uns versucht wird weiter aufzuklären.“

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