Die Protestanten und die Freimaurer


Bild: trade-board.org
Die Freimaurer verstehen sich als „menschenfreundlich, philosophisch und fortschrittlich“. Seit 1848 ist ihre Losung: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Sie haben die Liga der Menschenrechte mitbegründet und sich für die absolute Gewissensfreiheit eingesetzt. Unser Autor Holger Wetjen blickt auf die französische Geschichte der Freimaurer. Unter ihnen sind viele Protestanten.

Holger Wetjen | evangelisch.de

Ohne die Freimaurer gäbe es heute kein modernes Parteiensystem in Europa. Sie waren es vor allem, die sich während der Französischen Revolution für bürgerliche Rechte und Freiheiten eingesetzt haben. So setzten sie sich etwa dafür ein, dass den Menschen durch Verdienst oder eigenen Leistung in der Politik, in der Verwaltung und im Rechtswesen dazu berechtigt wurden, ein Amt auszuüben. Dieser Anspruch eint die Freimaurer mit den Protestanten. Vor der Französischen Revolution und vor dem Einsatz der Freimaurer wurden Ämter nämlich nahezu nur vererbt. Die Ämter waren dem Adel vorbehalten.

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