Neandertaler-Gene schützen vor Viren


Wir Europäer tragen Gene vom Neandertaler in uns. © Thinkstock, AquilaGib/ CC-by-sa 3.0
Schützendes Erbe: Gene des Neandertalers helfen uns bis heute bei der Virenabwehr. Eine Studie zeigt, dass etliche von unseren Steinzeit-Cousins geerbte DNA-Sequenzen mit viralen Krankheitserregern wie Influenza und Hepatitis interagieren. Die Übernahme dieser Gene könnte für unsere Vorfahren einen entscheidenden Selektionsvorteil bedeutet haben: Sie schützten die Neuankömmlinge aus Afrika vor Pathogenen, gegen die ihr Körper noch nicht gewappnet war.

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Die Neandertaler sind vor rund 40.000 Jahren ausgestorben – doch ein Teil von ihnen lebt in uns weiter: Die Frühmenschen haben im Erbgut moderner Menschen ihre Spuren hinterlassen. Dieses Erbe zeugt davon, dass sich einige unserer Vorfahren nach ihrer Ankunft in Europa und Asien mit ihren dort lebenden Verwandten paarten und Kinder zeugten.

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