Ist Kriegführen menschlich?


Das 20. Jahrhundert wird als eines der kriegerischsten in die Geschichte der Menschheit eingehen. Und doch ist es nur eine blutige Fortsetzung von 14.600 kriegerischen Konflikten in den letzten 5.600 Jahren. Sind Kriege „normaler“ als Frieden?

Geseko von Lüpke | BR24

Krieg ist etwas, das wir in Deutschland gegenwärtig zum Glück nur aus dem Fernsehen kennen. Schließlich leben wir seit vier Generationen im Frieden. Vielleicht nehmen wir ihn deshalb als viel zu selbstverständlich – „normal“?

Tatsächlich markieren Zerstörung, Gewalt und Kriege alle Wendepunkte der Geschichte. Krieg bestimmt die Denkmuster von Aristoteles Logik der Gegensätze, Darwins natürlicher Auslese, Karl Marx’ Klassenkampf und Siegmund Freuds Unterdrückung des Es durch das Ich und das Über-Ich.

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