Wenn der Roboter im Büro Einzug hält


Dieses Telepresence-System des amerikanischen Konzerns Cisco wird ständig weiterentwickelt. (Bild: Visualisierung PD)
Bild: Visualisierung PD

 

Intelligente Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen und strategische Hilfestellungen leisten, oder Videokonferenzen mit Gesichtserkennung: Die neuen Technologien krempeln den Büroalltag um.

 

NZZ

 

Der intelligente Assistent erinnert den Mitarbeiter daran, dass er um neun Uhr ein Meeting hat, und teilt dem Mitarbeiter mit, welchen Raum er reserviert hat. Er übermittelt zugleich eine Liste mit den teilnehmenden Kollegen und eine Zusammenfassung der Beschlüsse des letzten Meetings inklusive Projektstand. Der Mitarbeiter betritt den Raum, und das Telepresence-System schaltet vom Stand-by-Modus auf aktiv und begrüsst ihn beim Namen. Einige Teamkollegen werden auf dem Video-Screen-Gerät zugeschaltet und können so von zu Hause, unterwegs oder in einem anderen Büro an der Konferenz teilnehmen. Die Videokameras fokussieren automatisch auf den jeweils Sprechenden, was den externen Teilnehmern optimale Sicht und Akustik ermöglicht.

Intelligente Sensoren sorgen dafür, dass störende Geräusche wie das Klappern der Tastatur, Hundegebell oder Sirenen abgedämpft werden. Dank Gesichtserkennung ist das System in der Lage, die Namen der Teilnehmer einzublenden. Die Präsentationen werden via Bildschirm übertragen und geteilt. Teilnehmer haben die Möglichkeit, auf dem Screen Bemerkungen oder Grafiken aufzuzeichnen. Der Assistent steuert seinerseits relevante Daten und Informationen bei und visualisiert das Ganze mittels Grafiken. Er erstellt wiederum eine Zusammenfassung des Meetings und erteilt eventuell den Ratschlag, eine weitere Kollegin ins Team aufzunehmen, die wichtiges Know-how zur Realisierung des Projektes beisteuern könnte.

 

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