Kristina Hänel steht erneut vor Gericht


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Im November 2017 wurde die Gießener Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie auf der Internetseite ihrer Praxis über Schwangerschafts-abbrüche informiert hatte. Am 12. Oktober steht die Berufungsverhandlung an.

evangelisch.de

Auf der Internetseite der Praxis von Kristina Hänel findet sich unter der Rubrik „Spektrum“ noch immer der Hinweis „Schwangerschaftsabbruch“. Patienten können per E-Mail Informationen anfordern. Für das Amtsgericht Gießen handelt es sich dabei um unerlaubte Werbung für Abtreibungen, wie sie durch den Strafrechtsparagrafen 219a verboten ist. Das Gericht verurteilte Händel deshalb zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro.

Ärztin hat großen Unterstützerkreis

Seitdem ist viel passiert. Um Hänel hat sich ein großer Unterstützerkreis formiert. Sie ist in zahlreichen Medien präsent, twittert, gibt regelmäßig Interviews, sogar die „New York Times“ hat über sie berichtet. Die Ärztin hat einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. In der Politik ist eine heftige Debatte um den Strafrechtsparagrafen entbrannt.

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