Massensterben in der Isar


Flach, flacher, Flaucher: Plötzlich fiel der Pegel der Isar von 69 auf 53 Zentimeter. (Foto: Alessandra Schellnegger)
  • Am Sonntag sind bis zu hunderttausend Fische in der Isar verendet, weil der Flusspegel rapide gefallen war.
  • Mutmaßlich haben die Stadtwerke zu schnell Wasser in den zuvor gereinigten Werkkanal geleitet.
  • In einer Mitteilung heißt es, man sei mit „großer Sorgfalt“ vorgegangen.

Von Thomas Anlauf | Süddeutsche Zeitung

In der Isar sind am Sonntag Tausende Fische verendet, nachdem der Flusspegel innerhalb kürzester Zeit rapide gefallen und Altwasserarme sowie Kiesbänke trocken gefallen waren. Vor allem kleine Fische sowie Jungfische konnten sich nach Angaben der Münchner Isarfischer wegen des rasch sinkenden Wassers nicht mehr aus ihrer Falle südlich des Flauchers befreien und erstickten in kürzester Zeit. Die Stadtwerke München hatten womöglich zu schnell das Wasser in den Werkkanal geleitet, der zuvor wegen Reinigungsarbeiten weitgehend abgelassen worden war, vermuten die Isarfischer. Die Folge: Der Isar fehlte plötzlich reichlich Wasser.

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