Flucht vor Allah – gefährlich für atheistische Frauen


Für atheistische Frauen aus islamischen Ländern kann es in Flüchtlingsunterkünften gefährlich sein. Das Risiko, auf konservative Männer zu stoßen, ist groß. (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)
Atheismus kann lebensgefährlich sein. Worood Zuhair, Biologin aus dem Irak, und Mahmudul Haque Munshi, Blogger aus Bangladesch, bekamen Todesdrohungen, weil sie in ihrer Heimat als unislamisch galten. Jetzt leben sie in Deutschland. Als Asylgrund wird Religionskritik aber nicht anerkannt.

Von Astrid Prange | Deutschlandfunk

Kann Atheismus ein Asylgrund sein? Ja, sagen Worood Zuhair, Biologin aus dem Irak, und Mahmudul Haque Munshi, Blogger aus Bangladesch. Für beide war ihr Hadern mit Gott eine Frage von Leben und Tod. Denn in vielen asiatischen und arabischen Ländern kann der Abfall vom Glauben mit der Todesstrafe geahndet werden.

Mahmudul Haque Munshi und Worood Zuhair werden in Köln von der Säkularen Flüchtlingshilfe betreut. Sie sind mittlerweile als Flüchtlinge anerkannt.

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