Suizidhilfe ist ein persönlicher Entscheid


Zeichnung: Peter Gut
In der Schweiz erhalten auch Menschen Suizidhilfe, die nicht an einer tödlichen Krankheit leiden. Neue ethische Richtlinien sollen dieser Praxis Rechnung tragen, stossen aber auf harsche Kritik. Diese trifft die Falschen.

Dorothee Vögeli | Neue Zürcher Zeitung

Eines Tages ist die chronisch kranke Bewohnerin eines Pflegeheims plötzlich nicht mehr in ihrem Zimmer. Sie habe sich entschieden, ihrem Leben mithilfe einer Sterbehilfeorganisation ein Ende zu setzen, klärt die Stationsleiterin das ahnungslose Pflegeteam auf. Dieses reagiert betroffen. Auch dem Heimarzt hatte die zuckerkranke und manchmal depressiv verstimmte Frau ihre Absichten nicht offengelegt. Deshalb konnte man ihr auch keine Alternativen zur Suizidhilfe anbieten – nämlich auf die Insulinspritzen zu verzichten und unter kundiger palliativer Betreuung im Heim zu sterben.

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