Theologe kritisiert Selig- und Heiligsprechungen von Päpsten


Pius XII beim Konkordat 1933 (CC-by-sa/3.0 Germany by Bundesarchiv DE)
Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück kritisiert die Vielzahl von Selig- und Heiligsprechungen von Päpsten. Diese stünden in „krassem Missverhältnis zu den Krisen und Skandalen“ der letzten Zeit und wären oft kirchenpolitisch motiviert.

DOMRADIO.DE

Die „Akkumulation von Heiligsprechungen von Päpsten durch Päpste“ rufe inzwischen „selbst bei gläubigen Katholiken ein gewisses Stirnrunzeln hervor“, schreibt der Dogmatiker Jan-Heiner Tück in einem Beitrag für die „Neue Zürcher Zeitung“ (Mittwoch). Anlass der Wortmeldung des Theologen ist die nahende Heiligsprechung von Papst Paul VI. (1963-1978) am Sonntag durch Papst Franziskus in Rom.

Missverhältniss zwischen Selbstsakralisierung und Krisen

Die Kritik des Theologen entzündet sich dabei nicht allein an der Häufung der Selig- und Heiligsprechungen in den vergangenen drei Pontifikaten, sondern vor allem an der aktuellen innerkirchlichen Krisensituation: „Steht die Selbstsakralisierung der Institution Kirche nicht in krassem Missverhältnis zu den Krisen und Skandalen, die in letzter Zeit publik geworden sind?“, fragt Tück.

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