Mit Astrophysik gegen Erbkrankheiten


Universum Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team
Die Mukoviszidose ist zwar nicht heilbar, richtig behandelt kann man mit der erblichen Stoffwechselstörung heute aber einige Jahrzehnte leben. Eine Methode aus der Astrophysik soll nun die Suche nach der geeigneten Therapie erleichtern.

Eva Obermüller | science.ORF.at

Mukoviszidose bzw. zystische Fibrose ist nicht sehr häufig, im Schnitt ist eine von 2.500 Personen betroffen. In Österreich werden pro Jahr 20 bis 30 Kinder mit dieser Erbkrankheit geboren. Insgesamt gibt es hierzulande derzeit zwischen 600 und 800 Patienten. Entscheidend ist, dass ein an Mukoviszidose Erkrankter von allen Behandlungen, die es heute gibt, jene bekommt, die den Fortschritt der Krankheit am wirksamsten aufhält. Um aber die Wirksamkeit verschiedener Medikamente und den Einfluss anderer Faktoren auf den Verlauf zu verstehen, braucht es verlässliche Langzeituntersuchungen, schreibt der Astrophysiker Seb Oliver von der University of Sussex auf dem Non-Profit-Medienportal The Conversation.

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