Schummelei in Homöopathie-Studie?


Nichts drin und doch wirksam? Eine Homoöpathie-Studie wollte genau das beweisen, steht aber jetzt unter Manipulations-Verdacht. © Ollo/ iStock
Verdächtige Fehler: Eine vor kurzem erschienene Studie zur Wirksamkeit von Homöopathie ist unter heftigen Beschuss geraten. Die Experimente an Zellkulturen und Ratten sollten zeigen, dass ein homöopathisches Pflanzenpräparat gegen Nervenschmerzen hilft. Doch jetzt haben mehrere andere Wissenschaftler verdächtige Fehler in Grafiken und Daten des Fachartikels aufgedeckt. Sie wecken Zweifel an der Echtheit der Daten und der Seriosität der Studie.

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Die Homöopathie ist hoch umstritten. Während viele Menschen auf die Heilkraft der „sanften“ Mittel vertrauen, sehen andere in den Globuli und Tinkturen eine bloße Quacksalberei. Der Grund: Homöopathische Arzneimittel sind so stark verdünnt, dass in den meisten Präparaten kein einziges Wirkstoffmolekül mehr enthalten ist. Homöopathen führen die Heilwirkung jedoch auf eine Art Gedächtnis des Wassers oder Alkohols zurück – einem mit wissenschaftlichen Methoden bisher nicht nachvollziehbaren Effekt. Kritiker halten die beobachteten Wirkungen eher für eine Folge des Placeboeffekts.

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