Nach Missbrauchsstudie: Justiz fordert von Bistümern Akten an


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie durch die deutschen Bischöfe ist die bayerische Justiz hellhörig geworden: Die Bistümer im Freistaat sollen jetzt Akten zu Missbrauchsfällen an die zuständigen Generalstaatsanwaltschaften übergeben.

katholisch.de

Die Justiz in Bayern hat als Konsequenz aus der Missbrauchsstudie von den katholischen Bistümern im Freistaat Akten angefordert. Das bestätigten Sprecher der drei Generalstaatsanwaltschaften München, Nürnberg und Bamberg auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Durch die Presseerklärung der Kirche zur MHG-Studie habe man „Informationen erhalten, die den Anfangsverdacht möglicher Straftaten begründen könnten“, heißt es etwa aus Bamberg. Dem müsse die Justiz nach dem Legalitätsprinzip nachgehen. „Vor diesem Hintergrund ist zu prüfen, ob die in der Studie genannten Verdachtsfälle strafrechtlich relevant sind.“

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