Die Schweizer Gletscher haben im letzten Sommer 2,5 Prozent an Eismasse verloren


Ende September sind auf dem Findelengletscher im Wallis grosse Schmelzwasserbäche zu sehen – auf einer Höhe von 3000 Metern über dem Meer. (Bild: M. Huss)
Der Verlust an Gletschermasse wäre in diesem Sommer noch viel grösser gewesen, wenn es im letzten Winter nicht so viel geschneit hätte. In den letzten zehn Jahren haben die Gletscher aufsummiert 20 Prozent an Masse verloren.

Neue Zürcher Zeitung

Der Sommer 2018 wird vielen noch lange wegen seiner Hitze und seiner Trockenheit in Erinnerung bleiben. Für die rund 1500 Schweizer Gletscher ist es allerdings ein Verlustjahr. Die Akademie der Naturwissenschaften rechnet für das hydrologische Jahr 2017/18 mit einem Verlust von rund 1400 Millionen Kubikmetern, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Man könnte die ganze Schweiz bedecken

Summiert auf die letzten zehn Jahre, haben die Gletscher rund 20 Prozent ihrer Masse verloren. Oder bildlich gesprochen: Mit dem entsprechenden Wasser liesse sich die gesamte Fläche der Schweiz 25 Zentimeter hoch bedecken, rechnen die Wissenschafter vor.

weiterlesen