Anwalt: Woelki reklamierte Fehler im Berufungsverfahren Negel


Rainer Maria Woelki, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0

Neuer Aspekt im Streit um die Besetzung des Bonner Dogmatik-Lehrstuhls: Kardinal Woelki habe vor zwei Jahren das NRW-Wissenschaftsministerium auf mögliche Fehler bei der Bestenauslese und im Berufungsverfahren aufmerksam gemacht.

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Das sagte der Freiburger Jurist Thomas Würtenberger am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Einwände des Kölner Erzbischofs gegen die Ernennung von Joachim Negel hätten sich nicht auf dessen Lehre oder Lebenswandel bezogen – anders als bei der Erteilung eines „Nihil obstat“ (Unbedenklichkeitserklärung) möglich.

Rechtliche Beratung

Der Wissenschaftler und Anwalt hatte nach eigenen Angaben im Fall Negel das Erzbistum Köln hochschulrechtlich beraten. Er habe sich mit der Rechtmäßigkeit von Berufungsverfahren befasst, vor allem unter welchen Voraussetzungen Fehler vorliegen – etwa wenn die Begründung nicht oder unvollständig erfolgt sei oder von gesetzlichen Vorgaben abgewichen werde.

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