USA: Tornado-Alley verschiebt sich


Tornados werden im Südosten der USA häufiger, in der klassischen Tornado-Alley dagegen nimmt ihre Häufigkeit ab. © NOAA/OAR/ERL, National Severe Storms Laboratory
Verlagerung nach Osten: Die berüchtigte Tornado-Alley in den USA verändert offenbar ihre Lage. Wie US-Forscher herausfanden, hat die Tornado-Häufigkeit in dieser Region in den letzten 40 Jahren deutlich abgenommen. Dafür jedoch wächst das Tornado-Risiko in weiter östlich liegenden Bundesstaaten. Ob hinter dieser Ostwärts-Wanderung der Klimawandel steckt, ist noch unklar. Die Wissenschaftler halten es aber für durchaus wahrscheinlich.

scinexx

Die „Tornado-Alley“ zieht sich von Texas über den Mittleren Westen bis nach South Dakota im Norden. In der Hauptsaison von März bis Mai können in diesem Gebiet bis zu 800 Tornados auftreten. Der Grund: In diesem Gebiet trifft die feucht-heiße Luft aus dem Golf von Mexiko mit Kaltluft aus dem Norden aufeinander. An der Luftmassengrenze stürzt kalte Luft in einem Strudel hinunter, während an ihrem Rand warme Luft in die Höhe gesaugt wird – das Rezept für einen Tornado.

weiterlesen