Rasantes Insektensterben auch im Regenwaldschutzgebieten


Regenwald El Yunque. Bild: Sajyasingh/CC BY-SA-4.0
Für den dramatischen Rückgang von Arthropoden und deren Fressfeinden in Regenwäldern machen Biologen die Klimaerwärmung verantwortlich.

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Seit Jahrzehnten kann erneut ein Massenaussterben beobachtet werden. Das erste Massenaussterben wurde bereits von Lebewesen im Präkambrium verursacht. Cyanobakterien reicherten erstmals die Atmosphäre mit Sauerstoff an, was zum Aussterben des Großteils des anaeroben Lebens, aber durch den Abbau von Methan auch zu einer Eiszeit führte. Man könnte auch von einer ersten kreativen Zerstörung sprechen, denn dadurch konnte sich neue Lebensformen entwickeln. Durch Eis- und Warmzeiten kam es immer wieder zu Massenaussterben, verursacht oft durch Vulkanismus oder auch einen Asteroideneinschlag wie dies für das Massenaussterben an der Kreide-Paläogen-Grenze vor 66 Millionen Jahren vermutet wird. Das Massenaussterben jetzt geht jedoch völlig auf den Menschen zurück, der mit großer Geschwindigkeit und einem explosiven Bevölkerungswachstum die Erdoberfläche umgestaltet.

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