Demenz-Patienten oft falsch behandelt


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Viel zu oft werden Menschen mit Demenz gar nicht behandelt – oder mit Beruhigungsmitteln statt adäquaten Medikamenten, so eine Studie. Der Verdacht liege nahe, dass Patienten einfach ruhiggestellt würden.

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Menschen mit Demenz werden einem Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge oft falsch oder gar nicht behandelt. Die Kasse spricht von einer „flächendeckenden Fehlversorgung“. Wie aus ihrem Innovationsreport hervorgeht, wird jeder vierte Patient mit einer Alzheimer-Demenz mit Beruhigungsmitteln statt mit Medikamenten gegen seine Demenz behandelt. Jeder zweite bleibe zudem unbehandelt.

Nur 14 Prozent der an Alzheimer erkrankten Patienten erhalten demnach einen Arzneistoff zur Behandlung ihrer Krankheit, ein sogenanntes Antidementivum. Neun Prozent werden mit einem Antidementivum und zusätzlich mit Beruhigungsmitteln behandelt, wie aus der Untersuchung von Experten der Universität Bremen hervorgeht.

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