Französische Kinder aus IS-Familien: „Zurück nur ohne Mutter“


Ehemalige „IS-Hauptstadt“ Rakka nach der Eroberung durch kurdische geführte SDF. Foto: Voice of America / gemeinfrei
Behörden in Paris planen die Rückkehr von Kindern mit französischer Staatsbürgerschaft, deren Mütter in kurdischen Lagern gefangen sind

Thomas Pany | TELEPOLIS

Französische Behörden erwägen, Kinder von Frauen mit französischer Staatsbürgerschaft, die sich dem IS angeschlossen hatten und nun in Nordsyrien in kurdischen Lagern gefangen gehalten werden, nach Frankreich zu holen – wenn die Mütter damit einverstanden sind. Diese sollen prinzipiell in Syrien bleiben. Entschieden werde von Fall zu Fall, so die Haltung der Justizministerin Nicole Belloubet.

Aus Regierungskreisen heiß es stets, dass prinzipiell die Kinder nach Frankreich kommen könnten, die Mütter aber nicht. Die Tageszeitung Le Monde berichtet heute von diesem Lösungsansatz. Als Quelle wird ein anonymer hochrangiger Administrationsvertreter oder eine Vertreterin, die oder der mit der Sache näher befasst ist.

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