Domkapitel: Judenfeindliche Darstellungen sind „bleibendes Ärgernis“


Themenbild. Judensau an der Stadtkirche Wittenberg. Bild: wikimpedia.org/CC-BY-SA 4.0 – Posi66
Ob Henker mit „Judenhüten“, ein Wasserspeier in Form einer „Judensau“ oder sogar Hakenkreuze: Im Kölner Dom finden sich diverse antijüdische Darstellungen. Die will das Domkapitel nun stärker zum Thema machen, jedoch nicht entfernen. Und das hat Gründe.

katholisch.de

Das Kölner Domkapitel will die antijüdischen Darstellungen an und im Kölner Dom verstärkt zum Thema machen. Die judenfeindlichen Artefakte stellten ein „bleibendes Ärgernis“ dar, sagte der Kölner Domkapitular und Weihbischof Rolf Steinhäuser am Donnerstag vor Journalisten in Köln. Es gelte, sich dieser Geschichte immer wieder zu stellen, so der Bischofsvikar für den interreligiösen Dialog.

Steinhäuser präsentierte mit dem Vorsitzenden der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Jürgen Wilhelm, und dem Ehrenpräsidenten des Zentral-Dombau-Vereins, Michael H.G. Hoffmann, die Publikation „Der Dom und die Juden„.

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