Glyphosat in Hunde- und Katzenfutter


Mahlzeit! Auch das Futter für Hunde und Katzen ist mittlerweile mit Glyphosat kontaminiert. © fotoedu/ iStock
Herbizid für Hund und Katz: Das umstrittene Herbizid Glyphosat ist auch im Tierfutter angekommen. Forscher haben das Unkrautvernichtungsmittel in gekauftem Hunde- und Katzenfutter nachgewiesen. Alle 18 getesteten Sorten enthielten Glyphosat – wenn auch größtenteils unterhalb der für Lebensmittel geltenden Grenzwerte. Die Wissenschaftler vermuten, dass das Herbizid über pflanzliche Zutaten wie Getreide oder Ballaststoffe in das Tierfutter gelangt.

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Glyphosat ist das weltweit am häufigsten gegen Unkräuter eingesetzte Herbizid – aber es ist hoch umstritten. Während die WHO das Mittel im Jahr 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ einstufte, sahen die EU-Behörden ECHA und EFSA dies anders. Im Herbst 2017 wurde EU-Zulassung trotz Kritik um weitere fünf Jahre verlängert. Brisant wird dies auch deshalb, weil Glyphosat inzwischen schon in Bier und sogar in unserem Urinnachweisbar ist.

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