Kirche muss konfessionslose Bewerberin entschädigen


Bild: © picture alliance / ZB/Michael Reichel
Eine konfessionslose Frau, die sich auf eine Stelle bei der Diakonie beworben hatte und abgelehnt worden war, muss von der Kirche entschädigt werden. Die Folgen dieser Entscheidung für das kirchliche Arbeitsrecht sind noch unklar.

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Es ist ein Urteil, dessen Folgen für die beiden großen Kirchen in Deutschland noch nicht absehbar sind: Das Bundesarbeitsgericht hat einer vom Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung abgelehnten Stellenbewerberin eine Entschädigung in Höhe von rund 3.900 Euro zuerkannt. Das Werk habe die Bewerberin wegen ihrer fehlenden Kirchenzugehörigkeit ungerechtfertigterweise benachteiligt, urteilte das Gericht am Donnerstag in Erfurt unter Berufung auf das Europarecht.

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