Unregelmäßigkeiten bei Sozialabgaben: Erzbistum Freiburg stellt 160 Millionen Euro zurück


Bild: tilly
Vor einem Jahr wurden Unregelmäßigkeiten in den Finanzen des Erzbistums Freiburg festgestellt. Seitdem hat die Diözese Rückstellungen in Höhe von 160 Millionen Euro gebildet. Doch das könnte noch nicht der Endbetrag sein.

katholisch.de

Das Erzbistum Freiburg hat erneut die umfassende Aufarbeitung von zu wenig gezahlten Sozialabgaben in Millionenhöhe zugesichert. Ein Jahr nach Bekanntwerden der Unstimmigkeiten betonte die Diözese am Donnerstag, als erste Konsequenz seien „neue, detaillierte Prüfprozesse“ zur Einstufung von Arbeitsverhältnissen sowie klarere Regeln für die Beschäftigung von Geringverdienern eingeführt worden.

Die Kirche arbeite derzeit eng mit der Deutschen Rentenversicherung und den Steuerbehörden zusammen, um Fehler aufzuarbeiten. Wie lange dies dauern werde, sei nicht abzusehen, so die Diözese. Zur Begleichung von zu wenig bezahlten Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern und möglichen Strafzahlungen wurden den Angaben zufolge inzwischen Rückstellungen in Höhe von 160 Millionen Euro gebildet.

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