Spiegel: Nach Missbrauchsstudie ermitteln fünf Behörden


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Die Missbrauchsstudie sorgt für den Anfangsverdacht: Deshalb hat eine Gruppe Strafrechtler bei Staatsanwaltschaften im Bezirk jeder Diözese Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Als Reaktion ermitteln nur wenige Behörden. Dabei handelt es sich zum Teil um aktuelle Fälle.

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Nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie für die katholische Kirche prüfen nach einem Bericht des „Spiegel“ (Samstag) fünf Staatsanwaltschaften Ermittlungen. Das habe eine Umfrage des Magazins bei Staatsanwaltschaften in allen 27 Bistümern ergeben. Dabei gehe es um den Verdacht von teils schwerem sexuellen Missbrauch, bisweilen bis ins Jahr 2016.

Durchsuchung sämtlicher Diözesen gefordert

Eine Gruppe Strafrechtsprofessoren um den Passauer Holm Putzke habe Anzeige gegen unbekannt erstattet und sie bei Staatsanwaltschaften im Bezirk jeder Diözese eingereicht. „Es gibt kein Recht der Kirche, ihre Institution von strafrechtlichen Eingriffen freizuhalten“, zitiert das Nachrichtenmagazin die Professoren.

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