Gotteslästerung steht in Irland nicht mehr unter Strafe


Bild: © dpa/Paul Mcerlane
80 Jahre lang schützte es den christlichen Glauben vor Verächtlichmachung: Doch bald ist das irische Blasphemiegesetz Geschichte. Selbst die katholischen Bischöfe des Landes sprachen sich dagegen aus.

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Mit deutlicher Mehrheit haben die Iren für eine Abschaffung des Blasphemiegesetzes gestimmt. Laut Medienangaben (Sonntag) sprachen sich fast 65 Prozent der Wähler bei dem Referendum am Freitag für eine Streichung der Verfassungsklausel von 1937 aus, die Gotteslästerung unter Strafe stellt. Zugleich wählten die Iren bei der Präsidentschaftswahl den amtierenden Dichter und Menschenrechtler Michael Higgins (77) für eine zweite Amtszeit. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp über 43 Prozent.

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