Ewige Bestimmung des Menschen

Wenn Religion in rational verantworteter Weise religiöse Antworten gibt, hat sie eine unersetzliche Funktion für die freiheitliche Demokratie.

Martin Grichting | Neue Zürcher Zeitung

Das 400-Jahr-Gedenken an den Dreissigjährigen Krieg wirft ebenso wie die zeitgenössischen religiös konnotierten Konflikte die Frage auf, ob es der Religion noch bedarf in einer Zeit nach der Aufklärung und welche Funktion sie dann allenfalls haben könnte. Zweifellos ist die Zeit einer Kirche abgelaufen, die vom Staat beherrscht und zugleich zu Herrschaft geführt wird, wie es der evangelische Altmeister der Kirchenhistorie, Gerd Tellenbach, formuliert hat. Denn allzu oft hat diese Symbiose den Staat zur Diskriminierung Andersgläubiger verleitet und die Religionsgemeinschaften zu willfährigen Beweihräucherern staatlicher Omnipotenz gemacht. Mit Alexis de Tocquevilles Worten: «Die Fürsten liehen der Kirche ihre materielle Macht, sie lieh ihnen ihr moralisches Ansehen; jene verschafften ihren Vorschriften Gehorsam, sie verschaffte den Befehlen jener Respekt.»

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What’s Wrong with Bananas

Gros Michel bananas.Zwifree / Wikimedia
How industrial agriculture stole sex from our most important fresh fruit crop.

By Norman C. Ellstrand | NAUTILUS

Of the important global crops, the banana is the most genetically uniform. A single cluster of nearly identical genotypes, the Cavendish subgroup, nearly monopolizes the world’s banana groves and banana trade. In contrast to the riotous rainbow of genetic diversity that lends sustainability to natural plant and animal populations, the world’s banana industry has the stability of an upside-down Egyptian pyramid balanced on its tip.

That fact leads to another superlative: The commercial banana is the world’s most endangered major crop. The future of the intercontinentally traded banana was once, and is again, precarious. Given that their wild progenitors are as variable as most species, how has it come to pass that most of the banana plants growing in the world have become so uniform? And what does that uniformity mean for their future as the “world’s most perfect food”?

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Skurril: Schaben wehren sich mit Karate-Kick

Die Juwelswespe hat ihr Opfer bereits im Visier – doch dieses Hinterbein könnte ihr ziemlich gefährlich werden. © Catania Lab
Wehrhafte Kakerlaken: Auch Schaben beherrschen offenbar Karate-Tricks. Wie ein Forscher beobachtet hat, wehren sich die Insekten mit gezielten „Kampfsport-Tritten“ gegen Angriffe feindlicher Wespen. Damit schaffen sie es erstaunlich oft, einem grauenvollen Schicksal zu entgehen. Denn schlägt die Wespe erfolgreich zu, werden die Schaben zu fremdgesteuerten Wesen – und enden als Larvenfutter.

scinexx

Die Juwelwespe könnte ohne weiteres der Protagonist eines schlechten Horrorstreifens sein. Denn dieses parasitisch lebende Insekt hat wahrhaft furchteinflößende Eigenschaften. Wann immer die Eiablage bevorsteht, schleicht sich das gerade einmal 20 Millimeter große Tier an etwa doppelt so große, ahnungslose Schaben heran. Dann geht alles ganz schnell: Ein Stich in die Brust, einer ins Gehirn – und das Opfer wird zum willenlosen Zombie.

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„Muslim-Markt“: Außenposten des Mullah-Regimes in Deutschland

Themenbild.
Das Internetportal ‚Muslim-Markt‘ wirkt auf den ersten Blick wie ein Bauchladen für alles, was Muslime gebrauchen können. Da gibt es unter anderem eine Liste mit Halal-Restaurants in Deutschland, ein eigenes Halal-Siegel für Unternehmen, Halal-Reisen und Gelatine. (…) Alles auf Deutsch.

mena-watch

‚Muslim-Markt‘ bezeichnet sich selbst als ‚Startpunkt zum Islam für deutschsprachige Gläubige‘. Das ist alles erst einmal unverdächtig und für Muslime in Deutschland ein durchaus sinnvolles Angebot.

Doch auf dem Portal gibt es noch mehr: Propaganda für das iranische Mullah-Regime. Da kann man Reden des iranischen Führers der ‚islamischen Revolution‘ Imam Chamenei auf Deutsch finden, den Brief des Imam ‚an die Jugend in Europa und Nordamerika‘ sowie den Internetsender ‚Muslim TV‘. Über den werden Verlautbarungen des iranischen Regimes auf Deutsch verbreitet. Wirkt wie ein Außenposten der Mullahs in Deutschland. (…)

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Der Mohammed-Entscheid

Foto: Wikipedia
Des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte – Eine kritische Würdigung

Von Giordano Brunello | RDF

Die Beschwerdeführerin vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hielt ab Januar 2008 am Bildungsinstitut der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) mehrere Seminarveranstaltungen mit dem Titel „Grundlagen des Islam“, die nicht nur an die Parteimitglieder, sondern an die Öffentlichkeit gerichtet waren und für die Werbung betrieben wurde. In zwei Seminaren, die im Oktober und November 2009 durchgeführt wurden, war auch ein Undercover-Investigativ-Journalist zugegen, der unmittelbar nach der Veranstaltung gegen die Beschwerdeführerin Strafanzeige wegen Verhetzung (§ 283des österreichischen Strafgesetzbuches) erstattete, welche die Staatsanwaltschaft wenig später auch in dieser Form anklagte. Bei einer Anhörung vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien wurde der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass die mutmaßliche Tat in rechtlicher Hinsicht anders qualifiziert werde als angeklagt. Es wurde ihr Zeit gegeben, damit sie ihre Verteidigung ordnungsgemäß vorbereiten konnte. Bei der Anhörung im Februar 2011 wurde die Anklage wegen Verhetzung fallengelassen und sie wurde diesbezüglich freigesprochen. Allerdings wurde sie wegen Herabwürdigung religiöser Lehren im Sinne von § 188 des österreichischen Strafgesetzbuches zu einer Geldstrafe in der Höhe von EUR 480.– verurteilt (bzw. 60 Tage Freiheitsstrafe bei Nichtzahlung).

Der fragliche § 188 des österreichischen Strafgesetzbuches lautet wie folgt:

„Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.“

Das Gericht berücksichtigte in seinem Urteil die wiederholte Tatbegehung der Beschwerdeführerin als strafverschärfend und den Umstand, dass sie zuvor noch nie straffällig geworden war, hat es als strafmildernd beurteilt. Es fand sie schuldig wegen Herabwürdigung eines Objekts der Anbetung/Verehrung einer heimischen Kirche respektive einer heimischen Religionsgemeinschaft, namentlich von Mohammed, den Propheten des Islam und zwar in einer geeigneten Form, um berechtigtes Ärgernis zu erregen. Die inkriminierenden Äußerungen, die zur Bestrafung führten, waren die Nachfolgenden:

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Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938

Nürnberg, Ausweisung polnischer Juden. Bild: Bundesarchiv, Bild 146-1982-174-27 / Großberger, H. / CC-BY-SA 3.0
In diesen Tagen jährt sich zum 80ten Mal eine weitgehend vergessene Aktion, mit der NS-Deutschland die Grenzen des Unrechts austestete. Heute, wo der Faschismus für die Märkte wieder eine Option ist, ist es notwendig, sich zu erinnern.

Peter Nowak | TELEPOLIS

„Die Aktion wurde von der Polizei mit großer Brutalität durchgeführt. Den unglückseligen Opfern wurde kaum Zeit gelassen, ihre Bündel mit den dürftigen Habseligkeiten zusammenzupacken…. Mütter mit kleinen Kindern stolperten und vielen die Treppe hinunter. Gepäckstücke, notdürftig in Minutenfrist zusammengebündelt, fielen auseinander und gossen ihren Inhalt über die Straße. Greise und Krüppel wurden roh in die bereitgestellten Polizeiautos gestoßen. Es war ein Bild des Grauens.“

So beschrieb ein Betroffener eine Judendeportation, die sich in diesen Tagen zum 80ten Mal jährt und doch in der Geschichtsschreibung und der öffentlichen Aufmerksamkeit weitgehend vergessen ist.

Es handelt sich um eine Aktion, die mit der falschen Bezeichnung „Polenaktion“ in die Geschichte einging, der Begriff wird heute mit Recht nur noch in Anführungsstrichen gesetzt. Denn es war das NS-Regime, das am letzten Oktoberwochenende 1938 über 17.000 Menschen aus ihren Wohnungen verschleppte und an die polnische Grenze deportierte. Die oben zusammengefasste Schilderung von Abraham Szanto zeigt deutlich, mit welcher Brutalität und Menschenverachtung diese Deportation von den willigen deutschen Vollstreckern ins Werk gesetzt wurde.

Betroffen waren vor allem jüdische Migrantinnen und Migranten, die aus Polen nach Deutschland eingereist waren. Für viele war Berlin ein Sehnsuchtsort, auch wenn sie dort überwiegend ein sehr kümmerliches, heute würde man sagen: prekäres Leben hatten, zogen viele es doch der Armut und den Verfolgungen in den osteuropäischen Ländern vor. Deswegen war Berlin der Ort, von dem vor 80 Jahren ein Großteil der Menschen deportiert wurde. Aber auch aus vielen anderen größeren und kleineren Orten Deutschlands wurden die Jüdinnen und Juden an die polnische Grenze deportiert.

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Kirchenrechtler nennt AfD-Ausschluss widersprüchlich

Der Kirchenrechtler Hans Michael Heinig hat den Ausschluss der AfD von den Podien des evangelischen Kirchentags als widersprüchlich bezeichnet. Einerseits heiße es in dem Beschluss des Kirchentagspräsidiums, niemand werde wegen seines Parteibuchs ein- oder ausgeladen. „Zugleich aber sollen alle Vertreter der AfD qua Parteizugehörigkeit disqualifiziert sein, am Kirchentagsprogramm mitzuwirken“, schreibt Heinig in einem Meinungsbeitrag für die evangelische Zeitschrift „zeitzeichen“. Also sei doch die Parteizugehörigkeit entscheidend.

evangelisch.de

Im September hatte das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags seinen Beschluss veröffentlicht, AfD-Mitglieder nicht zu den Podien und Diskussionsveranstaltungen einzuladen. Gleichwohl sind potenzielle Wähler und Sympathisanten zum Gespräch eingeladen. Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet im Juni 2019 in Dortmund statt.

Heinig nennt den Ausschluss der AfD in dem Beitrag auch inkonsequent. So habe der Kirchentag einen Ausschluss der oft aggressiv antisemitischen israelkritischen BDS-Bewegung bislang nicht erwogen, schreibt der Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelische Kirche in Deutschland.

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New York: Weihbischof Jenik lässt wegen Missbrauchsverdacht Amt ruhen

Die Missbrauchskommission des Erzbistums stufte Vorwürfe eines heute 52-jährigen Mannes als „glaubhaft und fundiert“ ein – Jenik vertritt weiterhin seine Unschuld

kath.net

Der Erzbischof von New York, Kardinal Timothy Dolan, teilte am 29. Oktober mit, dass Weihbischof John Jenik vorläufig sein Amt ruhen lässt. Dolan erläutert in seiner Stellungnahme, dass die „Lay Review Board“ – eine mit sachkundigen Laien besetzte unabhängige Missbrauchskommission des Erzbistums – zu der Einschätzung gekommen sei, dass der Vorwurf des Missbrauchs eines damals Minderjährigen „glaubhaft und fundiert“ sei. Der mögliche Missbrauchsfall liege Jahrzehnte zurück. Dolan erläutert wörtlich: „Obwohl Bischof Jenik die Beschuldigung weiterhin zurückweist, lässt er als loyaler Priester seine öffentlichen Ämter ruhen. Während wir auf die Überprüfung durch Rom warten, wird er nicht als Priester oder Bischof in Erscheinung treten. Die Causa wurde jetzt dem Heiligen Stuhl übergeben, der die endgültige Entscheidung treffen und eine angemessene Lösung vorschlagen wird.“

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Space Has Always Been Militarized, Just Not Weaponized — Not Yet, Anyway

Explorer-1, the first U.S. satellite, was launched by the Army before NASA was established. Credit: NASA/JPL-Caltech
In the most recent meeting of the National Space Council on Oct. 23, officials discussed how to implement a proposed new branch of the military called the Space Force. And over and over, they’ve pointed to the long history of American military leadership in space as justification for the organizational need.

By Meghan Bartels | SPACE.com

It’s a history that some space fans don’t even realize exists. But when, for example, U.S. Vice President Mike Pence argues for the Space Force by saying that space has always been a military realm, he’s portraying history accurately and isn’t confessing to a violation of international treaties.

Let’s start from the beginning — literally, with the earliest days of space exploration. When the U.S. launched its first satellites, there was no NASA. Instead, the Army, the Air Force and even the Navy were all thinking about space. „The bottom line point is that the military has been involved in space activities since there were space activities,“ John Logsdon, a space historian at George Washington University, told Space.com. To reduce interbranch bickering, President Dwight D. Eisenhower established the Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) to oversee all military space work. [What Is the US Space Force?]

But Eisenhower was also talked into creating a separate civilian agency — what became NASA. And if you’ve heard plenty about NASA’s work, even its geopolitical Apollo program, but not so much about DARPA’s, that’s not surprising. „Well, in a sense it was on purpose, to have on one hand an open civilian agency doing things that the country could brag about, while at the same time on the other side you were doing national security things that you didn’t talk about,“ Logsdon said. „NASA was a very effective way of shifting the attention to the civilian side.“

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UN-Migrationspakt: Gefahr für die nationale Souveränität?

Bild: tagesschau.de
Der UN-Migrationspakt gefährde die staatliche Souveränität oder sogar die gesamte Demokratie – solche Vorwürfe sind derzeit zu hören. Was ist dran an den Behauptungen?

Von Patrick Gensing, ARD-faktenfinder, und Andrej Reisin, NDR | tagesschau.de

Nach den USA und Ungarn hat auch Österreich erklärt, den UN-Migrationspakt nicht zu unterzeichnen. Die Entscheidung sei notwendig, um die nationale Souveränität zu verteidigen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Österreich werde weiterhin seine eigenen Gesetze zu allen Fragen der Migration erarbeiten, erklärte die Regierung aus konservativer ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ.

Kampagnen gegen den Pakt

Auch im Netz wird gegen den Pakt mobil gemacht: „Unsere Demokratie ist in Gefahr. Unsere Identität ist in Gefahr. Unsere Souveränität ist in Gefahr.“ So ist es auf der Seite „Migrationspakt Stoppen“ zu lesen. Der Pakt sei „der letzte Akt der Globalisten“, heißt es im verschwörungstheoretischen Duktus. Es gehe „um die Masseneinwanderung nach Europa, direkt in unseren Sozialstaat“, behauptet der rechtsradikale Aktivist Martin Sellner in einer Petition, die von mehr als 60.000 Personen unterzeichnet wurde.

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Radikale Proteste nach Freispruch von Asia Bibi

Bild: © bilalulker/Fotolia.com
Pakistan in Aufruhr: Nach dem Freispruch von Asia Bibi vom Vorwurf der Blasphemie haben Islamisten das Land mit Straßenprotesten lahm gelegt. Unterdessen werden aus Deutschland Forderungen nach mehr Religionsfreiheit in Pakistan laut.

katholisch.de

Einen Tag nach dem Freispruch der Katholikin Asia Bibi in Pakistan ist es in dem überwiegend muslimischen Land wieder zu Straßenprotesten radikalislamischer Gruppen gekommen. „Wir werden unser Leben opfern, aber wir werden niemals weichen“, sagte der islamistische Prediger Khadim Rizvi am Donnerstag in Lahore.

Landesweit kündigten Anhänger der radikalen Gruppe Tehreek-e-Labaik Pakistan (TLP) an, die Proteste fortzuführen. Sie blockierten auch eine der Hauptzufahrten in die Hauptstadt Islamabad, wie die Polizei mitteilte. Aus Angst vor heftigen Ausschreitungen blieben landesweit Schulen geschlossen und Straßen menschenleer.

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Seine Beine waren jahrelang gelähmt – heute kann er den Rollstuhl auch einmal stehen lassen

Nach fünf Monaten Training mit Elektrostimulation kann David M. heute wieder stehen und mit einem Rollator laufen.
Forscher aus Lausanne haben eine experimentelle Behandlungsform weiterentwickelt. Sie berichten über erstaunliche Erfolge bei drei Menschen, die jahrelang gelähmt waren.

Lena Stallmach | Neue Zürcher Zeitung

Leichtfüssig sieht es nicht aus, wenn David M. mit seinem Rollator am See entlangspaziert. Die Bewegungen sind ungelenk und langsam, aber er kommt voran. Und wenn man bedenkt, dass der junge Mann nach einem Sportunfall jahrelang gelähmt war, dann ist diese Leistung richtig beeindruckend.

Nach einem intensiven Rehabilitationstraining hatten die Ärzte keine weitere Verbesserung mehr erwartet. Sein rechtes Bein konnte David zwar etwas bewegen, aber das linke blieb gelähmt. Mit dem Rollator zu laufen, war viel zu anstrengend. Das war, bevor er an einer klinischen Studie teilnahm, in der Forscher von der ETH Lausanne und dem Universitätsspital Lausanne eine experimentelle Behandlung erprobten: Das Lauftraining wird dabei durch eine elektrische Stimulation von Nervenbahnen im Bereich des Rückenmarks unterstützt.

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Tansania: Spezialeinheit zur Verfolgung Homosexueller gebildet

Homosexuelle sollen in der tansanischen Großstadt Daressalam durch eine neu gebildete Spezialeinheit verfolgt werden. Ein 17-köpfiges Gremium werde Hinweisen auf homosexuelle Handlungen in der größten Stadt des Landes nachgehen, kündigte der Kommissar der Metropolregion, Paul Makonda, laut einem Bericht der Zeitung „Daily News“ (Online) vom Mittwochabend an.

evangelisch.de

Er rief die Bürger auf, der Spezialeinheit Namen von Homosexuellen zu nennen. Homosexualität ist in dem ostafrikanischen Land illegal und kann mit bis zu 30 Jahren Haft bestraft werden.

Das Komitee besteht demnach unter anderem aus Ärzten und Polizisten, und ist bei der tansanischen Kommunikationsbehörde angesiedelt, die auch Pornografie verfolgen soll.

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Theologe: Evangelische Kirche ist zu politisch geworden

Bild: © dpa/Jens Wolf
Deutliche Kritik an der evangelischen Kirche: Der Theologe Jörg Lauster hat den Protestanten eine „starke Politisierung“ sowie eine Wellness-Orientierung vorgeworfen. Die Kirche sei für andere Fragen zuständig.

katholisch.de

Der evangelische Theologe Jörg Lauster hat eine „starke Politisierung“ der evangelischen Kirchen kritisiert. „Wir bekommen von Kirchenoberen vorgeschrieben, wie wir politisch zu wählen haben, dass wir ‚Veggie Days‘ und lauter so Dinge einzuhalten haben“, sagte Lauster am Donnerstag im Deutschlandfunk. Es sei jedoch nicht Aufgabe der Kirche, den Menschen zu sagen, wie sie sich politisch zu orientieren und ihr Alltagleben zu gestalten hätten. „Das schaffen die Menschen auch ohne uns“, so der Theologe.

Darüber hinaus warf Lauster der Kirche eine Wellness-Orientierung vor: „Man versucht natürlich, um Menschen zu gewinnen, alle möglichen Mittel. Und dann gibt es eine bestimmte Strömung, die auf Wellness, Yoga und all dieses Zeugs aufspringt.“

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