Why Do Taxonomists Write the Meanest Obituaries?

Illustration by Sishir Bommakanti
The open nature of the science of classification virtually guarantees fights.

By Ansel Payne | NAUTILUS

Constantine Rafinesque had only been dead a few months when Asa Gray sat down to eulogize him for the American Journal of Science. The year was 1841, and Gray, soon to join both the American Academy and the Harvard faculty, was well on his way to becoming the most respected botanist of his generation. Grayia, a new genus of desert shrub, had just been named in his honor.
Rafinesque, on the other hand, was persona non grata. Described by peers as a “literary madman,” the Turkish-born polymath had died of cancer the previous fall. Among the many works he left behind were rambling discourses on zoology and geology; a catalog of Native American burial mounds; a new interpretation of the Hebrew Bible; a 5,400-line epic poem (with footnotes); and, last but not least, a lengthy series of studies on North American plants.

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Warum vier Königinnen im Vatikan bestattet sind

Die Via della Conciliazione in Rom führt auf den Petersdom zu Quelle: picture alliance / imageBROKER
Im Petersdom fanden 148 Päpste die letzte Ruhestätte – und vier königliche Frauen, eine sogar mit ihrer ganzen Familie. Wie kommen die da hin? Dieses Geheimnis lüftet die Historikerin Martha Schad.

Von Christoph Renzikowski | DIE WELT

Ein fast reine Männerdomäne – so stellt man sich den Vatikan vor, das Zentrum des Weltkatholizismus. Frauen gibt es hier nur in dienenden Funktionen, meist als Haushälterinnen der ausnahmslos männlichen Würdenträger. Das stimmt allerdings nicht ganz, denn im Petersdom, dem Mittelpunkt des extraterritorialen Kirchenstaates am Tiber inmitten von Rom, sind auch vier Frauen bestattet. Neben derzeit 148 Päpsten.

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Steven Pinker und die Antifa

Steven Pinker Bild: Picture-Alliance
Der Bestsellerautor aus Harvard trat in Berlin bei der Max-Planck-Gesellschaft auf. Die Anschaulichkeit des Vortrags begeisterte, doch eine Folie der Präsentation fiel aus dem Rahmen.

Von Patrick Bahners | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Es ist leicht, die Heiterkeit von Steven Pinker als Unernst misszuverstehen. Grinsend tritt der Silberlockenkopf aus Harvard ans Rednerpult, wie ein Hampelmann breitet er die Arme aus und klappt sie wieder zusammen. So geschehen jetzt in Berlin, wo der Psychologe die Thesen seines Buches „Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung“ (S. Fischer; F.A.Z. vom 12. Oktober) im Rahmen der jährlichen Harnack-Vorlesung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) vorstellte. Mit hoher Stimme und scheinbar spöttisch gespitzten Lippen beginnt er: „Von Zeit zu Zeit stellen wir uns alle ein paar tiefgründige und schwierige Fragen.“

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Christen sollen gegen Judenfeindlichkeit vorgehen

Bild: Peter Laskowski/FB
Christen sollten nach den Worten des rheinischen Präses Manfred Rekowski entschieden gegen alle Formen von Judenfeindschaft und Fremdenhass vorgehen.

evangelisch.de

„Wer sich gegen Juden wendet, greift die Grundlage unseres christlichen Glaubens an“, schreibt der Theologe in einer am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Kanzelabkündigung, die am Sonntag in den Gottesdiensten der rheinischen Gemeinden verlesen werden soll. Darin erinnert der Präses der zweitgrößten evangelischen Landeskirche an die Pogromnacht vom 9. November 1938.

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Jung: Homosexualität kein Hindernis für Priesteramt

Bild: © Julia Steinbrecht/KNA
Der Würzburger Bischof Franz Jung hat eine klare Meinung zu homosexuellen Priestern: Sie können gute Seelsorger sein. Doch selbstverständlich müssten sie sich an den Zölibat halten. Auch zum Thema Missbrauch äußerte sich der Bischof.

katholisch.de

Der Würzburger Bischof Franz Jung sieht in einer homosexuellen Veranlagung kein grundsätzliches Hindernis für eine Tätigkeit als Priester. „Ich spreche niemandem seine seelsorgerische Qualifikation ab“, sagte Jung in einem Interview mit dem Aschaffenburger „Main-Echo“ (Samstag). Es gebe Geistliche mit homosexueller Orientierung, mit dieser Tatsache gelte es umzugehen, erklärte der Bischof. Doch auch für dies Priester gelte die Zölibatspflicht. „Er muss seinen Dienst tun wie andere auch. Andernfalls müssen wir darüber reden.“ Einer Richtlinie des Vatikan zur Priesterausbildung zufolge sind praktizierende Homosexuelle sowie Männer, die „tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte homosexuelle Kultur unterstützen“, vom Priesteramt ausgeschlossen.

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It’s Sunset for NASA’s Dawn, But Asteroid Belt Probe’s Legacy Lives On

An artist’s depiction of the Dawn spacecraft between Ceres (left) and Vesta (right) (not shown to scale). Credit: NASA/JPL-Caltech
NASA’s Dawn spacecraft, which studied two large objects in the asteroid belt, has officially run out of fuel, ending its mission to shed light on the solar system’s earliest days, but the spacecraft’s science legacy will live on.

By Meghan Bartels | SPACE.com

Dawn was the first spacecraft to orbit two different extraterrestrial bodies. The mission was technically canceled twice before the spacecraft got off the ground, but Dawn launched in September 2007 with its sights set on the asteroid Vesta and the dwarf planet Ceres, chosen for how little they resembled each other. While they are only two of the billions of objects in the asteroid belt, they contain a whopping 45 percent of its mass. NASA announced the end of Dawn’s asteroid mission’s end on Thursday (Nov. 1).

„Both Vesta and Ceres had previously only been viewed mostly as just faint smudges of light amidst the stars,“ Marc Rayman, Dawn’s mission director at NASA, told Space.com. „Now we have these richly detailed, intimate portraits of alien terrains and complex geology and just a wealth of detail that we had never really even imagined before, unveiling secrets that these bodies have held for billions of years.“ [Photos: Asteroid Vesta and NASA’s Dawn Spacecraft]

In order to succeed, the Dawn spacecraft needed a careful trajectory and a secret weapon — an ion propulsion system, which had only powered one previous mission. As the mission played out, that system gave engineers the flexibility to spend twice as long at Vesta as originally planned and nearly five times as long at Ceres.

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Kirchen nicht einig bei Bluttests vor Geburt als Kassenleistung

Am Freitag hatte die Evangelische Kirche dafür plädiert, vorgeburtliche Bluttests in der Schwangerenvorsorge in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Die katholische Kirche bleibt bei ihrem klaren Nein.

DOMRADIO.DE

Anders als die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bleibt die katholische Kirche bei ihrem Nein zu vorgeburtlichen Bluttests als Kassenleistung. Die Debatte um die nicht-invasive Pränataldiagnostik sei wichtig, betonte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp am Freitag in Bonn auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): „Die Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD liefert dazu einen Diskussionsbeitrag. Wir teilen jedoch nicht die dort erhobene Forderung, Maßnahmen der nicht-invasiven Pränataldiagnostik in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.“

Ein solcher Schritt begegne „erheblichen ethischen Bedenken mit Blick auf den Schutz des ungeborenen Lebens“, so Kopp weiter: „Wir setzen darauf, dass die von über 100 Abgeordneten des Deutschen Bundestages angestoßene Debatte über diese komplexen Fragen eine dringend notwendige gesellschaftliche, sozialethische und politische Klärung voranbringt. Dabei wird es auch wichtig sein, im ökumenischen Gespräch zu bleiben.“

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CRISPR/Cas9: Genschere mit Nebenwirkungen

Reagiert unser Immunsystem auf die Genschere? © Wildpixel/ thinkstock
Abwehr in Alarmbereitschaft: Der Einsatz der Genschere CRISPR/Cas 9 beim Menschen könnte problematisch werden. Denn offenbar reagiert unser Immunsystem auf einen wichtigen Bestandteil dieses molekularbiologischen Werkzeugs: das Eiweißmolekül Cas9. Wie Forscher in einer Pilotstudie festgestellt haben, beherbergen viele Menschen Immunzellen, die dieses Molekül als Feind erkennen und angreifen. Der Grund: Cas9 stammt ursprünglich aus Streptokokken – Bakterien, mit denen wir uns häufig infizieren.

scinexx

Die Genschere CRISPR/Cas9 gilt als Durchbruch für die Gentherapie. Denn mit diesem molekularbiologischen Werkzeug lässt sich die DNA von Lebewesen einfacher und gezielter verändern als jemals zuvor. Forscher haben es unter anderem bereits genutzt, um eine Alzheimer-Mutation und den Gendefekt der Sichelzellen-Anämie in menschlichen Zellen zu korrigieren. Inzwischen wird die Methode auch in ersten klinischen Studien erprobt.

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Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Erzbischof

Bild: © KNA/Harald Oppitz
Hat er vier Millionen Euro Schwarzgeld aus einem großangelegten Fleischschmuggel gewaschen? Gegen diesen Erzbischof und seinen Bruder ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft.

katholisch.de

Die Staatsanwaltschaft in Genua ermittelt Medienberichten zufolge gegen einen Vatikanbotschafter und dessen Bruder wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Wie die Zeitung „La Stampa“ (Freitag) berichtet, habe der aus Genua stammende Erzbischof Ettore Balestrero (51) vor drei Jahren seinem Bruder Guido, einem Genueser Fleischimporteur, vier Millionen Euro übertragen. Diese, so der Verdacht, seien Schwarzeinnahmen aus einem großangelegten Fleischschmuggel.

Mit dem Schenkungsvertrag, den Ettore und Guido Balestrero im September 2015 vor einem Notar in Genua besiegelt haben sollen, habe sich für die Staatsanwaltschaft ein Kreis geschlossen, so „La Stampa“.

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„Verrückte“ Strafanträge „ohne juristische Basis“ gegen Katalanen

Tribunal Supremo in Madrid. Bild: FDV/CC BY-SA-3.0
Das Ministerium für Staatsanwaltschaft fordert bis zu 25 Jahre wegen der von Spanien erfundenen katalanischen Rebellion

Ralf Streck | TELEPOLIS

Man kann es lauter als der spanische Verfassungsrechtler Joaquín Urias sagen, aber kaum deutlicher. „Die Staatsanwaltschaft am Obersten Gerichtshof schüttet Benzin ins Feuer.“ Es sehe so aus, als ob das Ministerium für Staatsanwaltschaft den Konflikt mit Katalonien anheizen wolle, twittert der Professor an der andalusischen Universität in Sevilla. „25 Jahre für Junqueras, 17 für Jordis und Forcadell für den Prozess in Katalonien zu fordern, ist absolut überzogen. Es ist eine Verrücktheit ohne plausible juristische Basis, stattdessen wird Hass freigesetzt.“

Kurz zuvor hatte das Ministerium vor der Presse seine Strafanträge gegen Mitglieder der früheren katalanischen Regierung, die Aktivisten Jordi Cuixart und Jordi Sánchez und die Parlamentspräsidentin Carme Forcadell vorgestellt. Besonderer Hass schlägt dem ehemaligen Vize-Regierungschef Oriol Junqueras entgegen. Da die von Spanien erfundene „Rebellion“ weder die deutsche noch die belgische Justiz abkauft, kommt man nicht an den angeblichen Chef der „Rebellion“ und andere „Rebellen“ heran. Carles Puigdemont befindet sich im belgischen Exil und startet von dort aus in Freiheit weiter seine politische Initiativen.

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„Spaghettimonster-Kirche“ scheitert vor Bundesverfassungsgericht

Bild: © picture alliance / dpa / Patrick Pleul
Ist die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ eine Religionsgemeinschaft? Diese Frage beschäftigt deutsche Gerichte seit mehreren Jahren. Nun hat sich auch das Bundesverfassungsgericht dazu geäußert – ganz im Sinne der bestehenden Urteile.

katholisch.de

Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ ist mit ihrem Ziel, in Deutschland als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, auch vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. „Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil eine weltanschauliche Betätigung des Beschwerdeführers nicht plausibel gemacht wurde“, heißt es in einem Statement (Donnerstag) aus Karlsruhe. Der Verein kündigte daraufhin an, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen.

Im August 2017 hatte bereits das Brandenburger Oberlandesgericht eine Klage der sogenannten Pastafari auf Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft abgelehnt. Ihnen fehle es an einer gemeinsamen Weltanschauung und einem „konsistenten Gedankensystem“, teilte das Gericht damals mit. Der Zweck des Vereins bestehe lediglich darin, eine öffentliche Satire der christlichen Religion zu betreiben.

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