„Spaghettimonster-Kirche“ scheitert vor Bundesverfassungsgericht


Bild: © picture alliance / dpa / Patrick Pleul
Ist die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ eine Religionsgemeinschaft? Diese Frage beschäftigt deutsche Gerichte seit mehreren Jahren. Nun hat sich auch das Bundesverfassungsgericht dazu geäußert – ganz im Sinne der bestehenden Urteile.

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Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ ist mit ihrem Ziel, in Deutschland als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, auch vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. „Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen, weil eine weltanschauliche Betätigung des Beschwerdeführers nicht plausibel gemacht wurde“, heißt es in einem Statement (Donnerstag) aus Karlsruhe. Der Verein kündigte daraufhin an, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen.

Im August 2017 hatte bereits das Brandenburger Oberlandesgericht eine Klage der sogenannten Pastafari auf Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft abgelehnt. Ihnen fehle es an einer gemeinsamen Weltanschauung und einem „konsistenten Gedankensystem“, teilte das Gericht damals mit. Der Zweck des Vereins bestehe lediglich darin, eine öffentliche Satire der christlichen Religion zu betreiben.

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