Extremsommer: Wie sieht die Zukunft aus?


Riesige, stationäre Bögen: So sah der Jestream im Sommer 2018 vielerorts aus – die Folge waren Wetterextreme. © Ventusky.com
Überraschende Entdeckung: Wie häufig künftig Extremsommer wie 2018 vorkommen, hängt nicht nur vom Klimawandel ab – auch die Luftverschmutzung spielt dafür eine Rolle. Klimamodelle zeigen, dass die Kühlwirkung der ausgestoßenen Aerosole den Temperaturunterschied zwischen Arktis und gemäßigten Breiten schwächt – und das fördert langanhaltende Wetterextreme. Wird die Luft aber vor allem in Asien sauberer, könnte das die Zunahme von Extremsommern zumindest hinauszögern.

scinexx

Der Sommer 2018 war ein Sommer der Superlative: In Deutschland und in weiten Teilen Europas, Nordamerikas und selbst der Arktis brachte er extreme Trockenheit und Hitze. Waldbrände, Dürren und Ernteausfälle waren die Folgen. Ursache für dieses Extremwetter sind die stagnierenden Wellenbewegungen des Jetstreams: Er bildet größere Nord-Süd-Bögen, die über Wochen fast auf der Stelle stehen bleiben.

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