Erster Weltkrieg: Der erste totale Krieg


14. März 1916: Deutsche Infanteristen verlassen die Schützengräben, um die Höhe Toter Mann(Verdun) zu erstürmen. Bild: wikipedia.org/Hermann Rex – PD
Bis der Erste Weltkrieg im November 1918 mit der Niederlage Deutschlands und Österreich-Ungarns endete, hatte er so viele Opfer gefordert wie nie ein Krieg zuvor: Neun Millionen Soldaten und mehr als sechs Millionen Zivilisten waren getötet worden.

Jonas Krumbein | evangelisch.de

Dieser Ausgang war zu Beginn freilich nicht abzusehen. Ein serbischer Nationalist tötete im Juni 1914 Franz-Ferdinand, den Thronfolger Österreich-Ungarns. Dem Attentat von Sarajevo folgte eine diplomatische Kettenreaktion, die vier Wochen später in den Ersten Weltkrieg mündete: Österreich-Ungarn, das Osmanische und das Deutsche Reich gegen das russische und die beiden westlichen Demokratien Großbritannien und Frankreich.

Zu Weihnachten 1914 sollten die Soldaten wieder zu Hause sein. Doch Heiligabend verbrachten Millionen Soldaten der kriegsführenden Staaten in Schützengräben. Der Vormarsch deutscher Truppen auf Paris war zum Stillstand gekommen, der Stellungskrieg hatte begonnen. In den Kriegsjahren 1915 und 1916 verwandelten ihn die Generäle in einen Abnutzungskrieg; in Verdun und an der Somme starben Millionen.

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