Missbrauch: Zeitungen setzen US-Bischöfe massiv unter Druck


Bild: © picture alliance / ZUMA Press
Aufarbeitung? Mangelhaft. Transparenz? Mangelhaft. Eine gemeinsame Großrecherche von US-Zeitungen stellt den Bischöfen des Landes ein denkbar schlechtes Zeugnis im Umgang mit Missbrauch aus. So reagieren die Erzbischöfe Chaput und O’Malley.

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Die US-Zeitungen „Boston Globe“ und „Philadelphia Inquirer“ erhöhen den Druck auf die katholische Kirche zur Aufklärung ihrer Missbrauchsskandale. In gleichlautenden Leitartikeln (Sonntag Ortszeit) werfen sie den US-Bischöfen vor, eigenes Fehlverhalten nicht ausreichend offenzulegen.

Nach einer gemeinsamen Großrecherche veröffentlichten beide Zeitungen einen fast 6.000 Wörter umfassenden Artikel. Er kommt zu dem Ergebnis, dass seit der Aufdeckung des Skandals 2002 in Boston die katholischen Kirchenoberen ihrem selbst verordneten Transparenz– und Aufklärungsgebot nicht umfassend nachgekommen seien. In dem Recherchebeitrag werden keine neuen Missbrauchsfälle genannt. Er dokumentiert bekannte Fälle und geht dem Umgang noch amtierender und pensionierter Bischöfe damit nach.

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