Spanien: Regierung droht mit Schließung von Kathedrale


Francisco Franco, 1892-1975 (Bild: public domain)

Wo darf ein Diktator beerdigt sein? Diese Frage beschäftigt die spanische Politik nicht erst seit den letzten Monaten. Nun will die sozialistische Regierung ein Gesetz ändern – das hätte Folgen für die Kathedrale von Madrid.

katholisch.de

Der Streit um die Umbettung der Überreste des spanischen Diktators Francisco Franco (1892-1975) geht weiter: Die sozialistische Regierung hat mit der Schließung der Almudena-Kathedrale in Madrid gedroht, sollte Franco in der dortigen Krypta bestattet werden. Eine Gesetzesreform soll verbieten, dass die Leiche Francos an einem der Öffentlichkeit frei zugänglichen Ort beerdigt werden darf, berichtete die Zeitung „El País“ am Dienstag unter Berufung auf Quellen der regierenden sozialdemokratischen Partei (PSOE) berichtete. Die Verantwortlichen von öffentlichen Plätzen und Anlagen müssten demnach künftig mit Sanktionen rechnen, wenn es dort zur Verherrlichung des Franco-Regimes kommen sollte.

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