Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen: Digitale Arbeit sozial gestalten


Image: MIT News
Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, hat für eine bewusste gesellschaftliche Gestaltung der Digitalisierung der Arbeitswelt plädiert. Die sozialen Transformationen im Zuge technologischer Innovationen würden leider oft vernachlässigt, sagte Woopen am Mittwochabend in Brüssel.

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„Wenn die Menschen sich nicht wehren, wenn sie nicht gestaltend eingreifen, dann werden vielleicht wirklich viele Berufe und Arbeitsplätze verschwinden“, erklärte sie bei einer Veranstaltung zur Zukunft der Arbeit. Mit Blick auf die Art neuer Arbeit erklärte Woopen, es werde künftig viel auf die Deutung von Daten ankommen. Auch hier seien soziale Vorgaben bedeutsam, gerade wenn künstliche Intelligenz (KI) einen Teil der Arbeit erledige. „Wenn Sie eine künstliche Intelligenz mit einem Datensatz füttern, der von Vornherein dem KI-System beibringt, dass Frauen schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben als Männer, dann wird dieses KI-System am Ende dann auch solche Entscheidungen treffen – und Frauen schlechtere Werte zumessen als Männern“, sagte die Professorin für Medizinethik.

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