Wieso sich amerikanische Evangelikale an den saudischen Hof einladen lassen


Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman ist aktuell für viele kein beliebter Gastgeber. (Bild: Amr Nabil / AP Photo)
Es gibt derzeit nicht viele, die sich gerne an der Seite des saudischen Kronprinzen zeigen. Umso grösser war die Überraschung, als kürzlich ausgerechnet eine Gruppe amerikanischer Evangelikaler dem Thronfolger des fundamentalistischen Landes die Aufwartung machte.

Inga Rogg | Neue Zürcher Zeitung

Ginge es nach dem türkischen Präsidenten, dann müsste der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman seine Palastgemächer mit einer kargen Gefängniszelle tauschen. Dies sagt Recep Tayyip Erdogan natürlich nicht so. Aber er deutet an, dass er den designierten Thronfolger für den Drahtzieher des Mords am Journalisten Jamal Khashoggi hält. Weil das auch viele im Westen glauben, machen derzeit die meisten europäischen und amerikanischen Politiker einen Bogen um den Kronprinzen. Selbst der ägyptische Machthaber Sisi, der den Saudi viel zu verdanken hat, schlug kürzlich eine Einladung nach Riad aus. So musste sich Mohammed jüngst an der von ihm ins Leben gerufenen Investorenkonferenz mit Prinzen und Königen aus der Region begnügen.

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