Die Militärkoalition der Saudis verstärkt die Angriffe in Jemen – und schreckt auch vor Spitälern nicht zurück


Ungeachtet der Rufe nach einem Waffenstillstand haben die Saudi und ihre Verbündeten die Angriffe auf die lebenswichtige Hafenstadt Hudeida intensiviert. Ihre Gegner, die Huthi, denken ebenfalls nicht ans Einlenken. Dabei sollten demnächst Verhandlungen stattfinden.

Neue Zürcher Zeitung

Noch vor wenigen Tagen sah es danach aus, als gäbe es einen Durchbruch in dem seit mehr als drei Jahren dauernden Krieg in Jemen. Die Amerikaner schienen die Geduld mit dem von Saudiarabien angeführten Militärbündnis zu verlieren, das sie im grossen Stil mit Waffenlieferungen und anderer Militärhilfe unterstützten. Verteidigungsminister James Mattis und Aussenminister Mike Pompeo forderten die Kriegsparteien zu Verhandlungen «innerhalb von dreissig Tagen» auf. Gleichzeitig hat der Uno-Sondergesandte für Jemen, Martin Griffiths, einen neuen Anlauf unternommen, um die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen. Doch die Appelle sind ungehört verhallt.

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