Ist Religion in ihrer emotionalen Funktion ersetzbar?


Das Podium: Prof. Dr. Bernd Schmidt, Helmut Fink, Prof. Dr. Eckart Voland (v. l. n. r.) Foto: © Frank Schulze
Religionen vermitteln Sinn-, Gemeinschafts- und Trostgefühle, die für Einzelne nachweisbar nützlich sind. Ist Religion deswegen unverzichtbar? Zwei unterschiedliche Standpunkte zu dieser Frage trafen bei einer Veranstaltung der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft Ende Oktober zusammen.

Von Brynja Adam-Radmanic | hpd.de

Im jährlich stattfindenden Tagesseminar der Ludwig-Feuerbach-Gesellschaft Nürnberg, zu der der Verein am Samstag, den 27.10. ins Nachbarschaftshaus Gostenhof geladen hatte, ging es in fünf Vorträgen um die Vertiefung des Wissens über den einflussreichen Religionskritiker des 19. Jahrhunderts, sowie um die Relevanz seiner Erkenntnisse für heutige Debatten.

Letzteres wurde vor allem Thema in der vom Vereinsvorsitzenden Helmut Fink moderierten Podiumsdiskussion zur Zukunft der Religionskritik. In ihr trafen am späten Nachmittag zwei Referenten aufeinander, die zur Frage der emotionalen Bedürfnisse des Menschen und ihrer Befriedigung durch Religion gegensätzliche Positionen entwickelt haben.

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