Der Nachhall des Ersten Weltkriegs


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Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Es war ein Krieg, dessen Auswirkungen über Europas Grenzen hinausreichten – und bis heute spürbar sind.

Von Ute Spangenberger | tagesschau.de

In Frankreich und in Großbritannien ist der morgige 11. November ein Feiertag. Er erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs. „Armistice“ oder „Remembrance Day“ heißt dieser Tag – im Gedenken an den Waffenstillstand am 11. November 1918.

Die Briten nennen ihn auch „Poppy Day“. „Poppy“ heißt auf Deutsch Mohnblume. Seit dem Ersten Weltkrieg steht der Klatschmohn als Symbol für das Erinnern an die gefallenen Soldaten. In den Schützengräben, auf den aufgeschütteten Soldatengräbern blühte damals der Mohn, rot wie das Blut der Soldaten.

Das Trauma der Niederlage

In Deutschland ist der 11. November kein Feiertag. „Die Niederlage im Ersten Weltkrieg ist das Trauma der Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewesen“, beschreibt der Historiker Professor Andreas Rödder.

Bis heute – denn der Krieg hat in den Ländern Europas ganz unterschiedliche Erinnerungen hinterlassen. Und die politischen und territorialen Folgen beschäftigen uns immer noch.

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