EKD-Synode: Warnung vor „Sirenengesang“ der Populisten


Heinrich Bedford-Strohm (2011). Presseabteilung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. bearb. bb
Zum Auftakt der Evangelischen Kirchensynode warnt Ratsvorsitzender Bedford-Strohm vor dem Nationalismus: Christen müssten seiner Ausbreitung und dem Antisemitismus als Demokraten entgegentreten.

Von Matthias Morgenroth | tagesschau.de

Die Kirchen habe eine zentrale Aufgabe: Erinnern – Erinnerung an Leid und an Visionen des Friedens. Das hob EKD-Ratsvorsitzener Heinrich Bedford-Strohm gleich am Anfang seines Ratsberichts an diesem Wochenende hervor, das von Erinnerungen geprägt ist. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs warnte er vor neuen Nationalismen:

„Heimat und Identität durch Abwertung und Ausgrenzung der anderen. Make yourself great again! Mach Dich groß, indem du die anderen klein machst. Das ist der Sirenengesang der Populisten, der aus so vielen Ecken dieser Welt mit voller Lautstärke auf uns eindringt.“

Warnung vor „Narrativen der Angst“

Heinrich Bedford-Strohm mahnt zum Auftakt der diesjährigen Tagung der EKD-Synode in Würzburg, den „Dunklen Narrativen“ der Angst andere Erzählungen entgegenzustellen.

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