Giffey: Missbrauchs-Täter haben in kirchlichen Ämtern nichts zu suchen


Franziska Giffey (2018). Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Martin Kraft

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die evangelische Kirche aufgefordert, in Fällen sexuellen Missbrauchs disziplinarische Konsequenzen zu ziehen und die Strafverfolgung zu unterstützen.

evangelisch.de

„Menschen, die Kinder missbrauchen und sie damit für ihr Leben schädigen, haben in keinem Amt der Kirche mehr etwas zu suchen“, sagte Familienministerin Giffey am Sonntag in einem Grußwort vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Würzburg. Sie lobte, dass auch die evangelische Kirche sich dem Thema stelle. „Das hat nicht nur die katholische Kirche erschüttert“, sagte sie.

Die Aufarbeitung sei Voraussetzung dafür, Vertrauen zu schaffen, sagte Giffey. Kirche könne Wichtiges geben, auch an Jugendliche. Die offenen Fragen um das Thema Missbrauch müssten dafür aber geklärt werden. „Das ist wesentliche Voraussetzung“, sagte die Familienministerin, zu deren Ressort der Unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung gehört.

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