Trolle schüren Impfskepsis


Obwohl längst als Fake-News entlarvt, zirkulieren gewisse Aussagen zu schweren Impfschäden weiterhin durchs digitale Netz. Dafür sorgen auch Provokateure, die mit emotionalen Inhalten gezielt Stimmung machen.

Nicola von Lutterotti | Neue Zürcher Zeitung

In den Industrienationen nimmt die Impfskepsis zu, und das nicht etwa in den unterprivilegierten Schichten. Vor allem in den gebildeten Kreisen zögern viele Eltern, ihre Kinder selbst gegen potenziell gefährliche Infektionskrankheiten immunisieren zu lassen. In der Schweiz ist diese Haltung zwar weniger weit verbreitet als in anderen Ländern Europas. Auch hier ist die Impfquote aber mancherorts nicht hoch genug, um besonders vulnerable Gruppen – etwa Personen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht geimpft werden können – zuverlässig vor einer Ansteckung zu bewahren. Wie aber kommt es, dass in den wohlhabenden Ländern eine wachsende Zahl von Personen Impfungen mit Argwohn betrachtet oder für unnötig hält?

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