Malaria auf die drastische Art bekämpfen


Verschiedene Arten von Anopheles-Mücken (im Bild A. quadrimaculatus) können Malaria übertragen. (Bild: Keystone / Science Photo Library / Dennis Kunkel Microscopy)
Gene-Drives sind gentechnische Veränderungen, die sich rasend schnell in Populationen ausbreiten und ganze Arten zum Aussterben bringen könnten. Zur Bekämpfung von Krankheiten birgt das grosses Potenzial. Aber man sollte wissen, was man tut.

Stephanie Kusma | Neue Zürcher Zeitung

Sie werden bisweilen als die gefährlichsten Tiere der Welt bezeichnet: Stechmücken. Tatsächlich gibt es nicht viel, was die Mitglieder dieser etwa 4500 Arten umfassenden Insektenfamilie sympathisch macht, und dafür umso mehr, was ein schlechtes Licht auf sie wirft. Zum schwerwiegendsten Problem gehört ihre Rolle in der Übertragung von Krankheiten, insbesondere der Malaria. Allein im Jahr 2016 starben laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 445 000 Personen, unter ihnen 285 000 Kinder unter fünf Jahren, an dieser Krankheit; 216 Millionen Personen erkrankten.

Übertragen werden die Malaria-Erreger von einigen Arten der weiblichen Stechmücken der Gattung Anopheles. Diese Mücken zu bekämpfen und sie am Stechen zu hindern, gehört denn auch zu den essenziellen Bestandteilen der Malaria-Bekämpfung.

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