Zentralrat der Muslime will Asia Bibi helfen: „Wir wollen ein Zeichen setzen“


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Asia Bibi wurde vom Vorwurf der Gotteslästerung freigesprochen, entging der Todesstrafe. Nun will sie Pakistan verlassen. Mehrere EU-Länder zeigen sich bereit, die Christin aufzunehmen. Auch der Zentralrat der Muslime will helfen.

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Der Zentralrat der Muslime in Deutschland möchte der in Pakistan verfolgten Christin Asia Bibi helfen. „Wir haben eine offizielle Einladung an Asia Bibi dem pakistanischen Botschafter überreicht“, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der „Süddeutschen Zeitung“ am Dienstag. Die 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilte und kürzlich freigesprochene Christin solle an einer Veranstaltung rund um Religionsfreiheit und Menschenrechte teilnehmen.

Mit der Einladung wolle man die Ausreise Asia Bibis beschleunigen, die sich derzeit an einem unbekannten Ort in Pakistan aufhaltel. Nach der Aufhebung des Todesurteils hatte es wütende Proteste islamistischer Gruppen gegeben, die gegen das Urteil protestieren und Bibis Hinrichtung fordern.

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